Montag MO 1 Jänner 0001
Montag MO 1 Jänner 0001
Montag MO 1 Jänner 0001
Montag MO 1 Jänner 0001
Montag MO 1 Jänner 0001
15
Samstag SA 15 Februar 2020
20
Donnerstag DO 20 Februar 2020
22
Samstag SA 22 Februar 2020
Programm, sortiert nach Interpreten

Leif Ove Andsnes © Gregor Hohenberg

Klavierabend Leif Ove Andsnes

»Alles Schöne ist schwer, das Kurze am schwersten«, resümierte Robert Schumann 1835 über die Kürze in der Tonkunst. Dennoch trat das Charakterstück seinen Siegeszug in der romantischen Klavierliteratur an: Sein »Blitz des Geistes«, der Reichtum an Fantasie und nicht zuletzt die kunstvolle Darbietung durch feinsinnige Klavierpoeten ließen die Herzen der Zuhörenden höher schlagen. Dass dies auch heute noch Gültigkeit besitzt, beweist der norwegische Pianist Leif Ove Andsnes, Spezialist für schnörkelloses Spiel und ein bewundernswert reichhaltiges Farbenspektrum.

Donnerstag, 12. März 2020, 19.30 Uhr

PHACE © Oliver Topf (Ausschnitt)

PHACE »Reise nach Comala«

Ausgehend von Juan Rulfos einzigem Roman »Pedro Páramo«, einem bahnbrechenden Werk der modernen lateinamerikanischen Literatur, begibt er sich auf eine »Reise nach Comala« – dem Ort, an dem die Stimmen jener Unerlösten gespeichert bleiben, die unter der gewissenlosen Herrschaft Pedro Páramos mitsamt ihrem Dorf untergegangen sind. Auf die Bühne gebracht wird ein »Theater der Stimmen«: ein vielstimmig klingender Raum, der die Trennung zwischen Zuschauenden und Bühne aufhebt.

Mittwoch, 18. März 2020, 19.30 Uhr

Cécile McLorin Salvant

Cécile McLorin Salvant

Als Höhepunkt der Reihe »Jazz unplugged« eine große Stimme – voll oder heiser, mädchenhaft und theatralisch: Cécile McLorin Salvant, US-Amerikanerin mit französischen Wurzeln, ist eine sympathische Mischung aus Coolness, Eleganz und Melancholie. Sie gilt als Erbin von Billie Holiday und Sarah Vaughan und wird oft mit Betty Carter oder Ella Fitzgerald verglichen. Wynton Marsalis und Archie Shepp sind ihre Fans. Statt Pop-Cover singt sie lieber von Blues, Chanson und Jazz beeinflusste Lieder von zeitloser Qualität.

Donnerstag, 30. April 2020, 19.30 Uhr

Jazzmeia Horn © Jacob Blickenstaff

Jazzmeia Horn

Eine Konzerthaus-Debütantin mit ihrer neuen CD »Love And Liberation«: Jazzmeia Horn strotzt vor Energie und erinnert an Betty Carter. Hörbare Einflüsse sind auch Cassandra Wilson und Erykah Badu. Die Meisterin inniger Balladengestaltung und übersprudelnde Scat-Improvisatorin verpasst alten Standards spielend neuen Pep. Horns Auftauchen in der internationalen Szene sorgte für ähnliches Aufsehen wie jenes von Cécile McLorin Salvant und Gregory Porter vor ein paar Jahren.

Mittwoch, 13. Mai 2020, 21.00 Uhr

Anita Rachvelishvili © Jiji Rejini (Ausschnitt)

Great Voices: Anita Rachvelishvili

Ein für das hiesige Publikum neues Gesicht ist das der georgischen Mezzosopranistin Anita Rachvelishvili, die das Auditorium bei ihrem vorjährigen Debüt an der Wiener Staatsoper ebenso im Triumph mitgerissen hat wie zwanzig Jahre zuvor Flórez. Dabei hat sie gleich den »Mount Everest« ihres Stimmfachs erklommen, die Amneris in Verdis »Aïda«. Diese Partie verlangt viel von dem, was diese Ausnahmesängerin in hohem Maße auszeichnet: eine Stimme von expansiver Pracht, die mit technisch souveräner Führung, Intuition und studiertem Künstlertum jede Gefühlsregung der porträtierten Figur erlebbar macht.

Montag, 29. Juni 2020, 19.30 Uhr