Programm & Karten – Festivals

Nikolaus Habjan © Bernhard Fuchs

«Ich pfeif' auf die Oper»

Lassen Sie sich doch etwas pfeifen zum Jahreswechsel! Nikolaus Habjans Pfeifkünste stehen den Gesangskünsten eines Opernsängers in nichts nach: Schwer vorstellbar? Dann ist unbedingt ein Besuch seines Programms «Ich pfeif‘ auf die Oper» angezeigt. Wir wünschen viel Vergnügen bei einem ungewöhnlichen Abend voll Charme und Amüsement!

Samstag, 30. Dezember 2017, 19.30 Uhr

Tasto solo © Daniel de Labra (Ausschnitt)

Resonanzen: Tasto Solo / Perez

Brügge, 1490: Musiker, zum Teil aus städtischer Anstellung, ziehen auf den Marktplatz, um der Jungfrau Maria zu huldigen. Unvorstellbar? Keineswegs, sogar offizielle Verträge erlauben Rückschlüsse auf das Musizieren inmitten des Handelstreibens, das Kunden und Kaufmannschaft außerhalb der Kirche zusammenbringt. Mitten darunter: Die umtriebige Hanse, deren Fühler bis weit in den Norden und Osten reichten. Sowohl Vokal- als auch Instrumentalwerke zu Ehren der Jungfrau Maria erklingen dabei zwischen wetterfester Kogge und handelseifrigem Kontor.

Donnerstag, 25. Jänner 2018, 19.30 Uhr

Concerto Romano © Luca Marconato

Resonanzen Essenskonzert: Concerto Romano / Quarta

«Jeder Liebhaber ist zugleich Krieger» heißt es in Monteverdis 8. Madrigalbuch, einem eindrucksvollen Kompendium seiner Gattung. Im Mittelpunkt dieser Sammlung sowie des Konzerts steht der bahnbrechende «Combattimento di Tancredi e Clorinda» nach Torquato Tassos 1575 vollendetem Epos vom «Befreiten Jerusalem». Erst kurz vor ihrem Tod erkennt der Kreuzritter Tancredi in der besiegten Sarazenin, die in den letzten Atemzügen zum Christentum konvertiert, seine Geliebte. Schließlich eröffnet sich der Sterbenden der christliche Himmel – das Uraufführungspublikum des Jahres 1624 war laut Monteverdi vor Rührung den Tränen nahe.

Samstag, 27. Jänner 2018, 19.30 Uhr

Yaron Herman Trio © Julien Mignot

Yaron Herman Trio

Aus Faszination an der Kraft der Buchstaben hat der in Frankreich lebende, israelische Pianist Yaron Herman sein 12. Album schlicht «Y» benannt. «Y» steht für die Synthese von Gegensätzen, aber auch für Teilung. Diese wollte der 1981 geborene, frühere Basketballer, der erst mit 16 Jahren Klavier spielen gelernt hatte, in seinen neuen Stücken überwinden. Herman verbindet kühn Elemente der Genres Jazz, Elektronik und Post-Rock. Kein Geringerer als George Avakian, Produzent des Miles Davis-Klassikers «Kind of Blue», sagte über ihn: «Yaron is the real thing!»

Sonntag, 08. April 2018, 19.30 Uhr

Red Baraat

Stellen Sie sich die Musik einer indischen Hochzeit, einer wuchtigen Brass-Band, coolen New Orleans Jazz und Sounds aus New Yorker Clubs gleichzeitig vor. Das können Sie nicht? Dann hören Sie sich einfach an, was herauskommt, wenn die energiegeladene und mitreißende Formation Red Baraat spielt.

Donnerstag, 24. Mai 2018, 19.30 Uhr

Wiener Konzerthaus
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sowie Samstag 9.00 bis 13.00 Uhr

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