Programm & Karten – Festivals

Philip Nykrin © Severin Dostal

Carte blanche Philipp Nykrin

Jazz, Elektronik, Hip Hop: Philipp Nykrin bewegt sich in den Spannungsfeldern und an den Schnittstellen verschiedener Stile. Mit Yasmo und dem Ensemble Wire Resistance erschafft der Salzburger Pianist einen erstklassigen Groove-Kosmos. Sein neues Album «wire resistance» ist das beste (Hör-)Beispiel für eine Verschmelzung musikalischer Stile: So trifft Akustik auf Elektronik, Jazz auf Hip Hop und Rhythmik auf eingängigen Groove.

Mittwoch, 22. Februar 2017, 19.30 Uhr

Mariza © Carlos Ramos

Mariza «Mundo»

Von dunklen Tavernen in legendären Stadtvierteln Lissabons wie Alfama oder Mouraria, wo Sängerinnen und Sänger bei Rotwein und Kerzenlicht zur Gitarre ihren wehmütigen Gesang anstimmten und das Publikum andächtig lauschte, hat es der Fado heute bis in die großen Konzertsäle der weiten Welt geschafft. Das ist u. a. Fadistas wie Mariza zu verdanken, die meint, sie könne sich zwar nicht mehr an ihr erstes Spielzeug erinnern, sehr wohl aber an ihr erstes Fado-Lied.

Dienstag, 18. April 2017, 19.30 Uhr

François-Xavier Roth © Celine Gaudier (Ausschnitt)

London Symphony Orchestra / Tamestit / Roth

Bereits vor zwei Jahren, als das London Symphony Orchestra zuletzt im Wiener Konzerthaus zu Gast war, widmete sich das Orchester Werken von Béla Bartók. Und auch diesmal wendet es sich mit Bartóks Bratschenkonzert, zweifellos einem der wichtigsten Violakonzerte des 20. Jahrhunderts, dem bedeutenden ungarischen Komponisten zu. Doch auch mit Debussys symphonischer Dichtung «Prélude à l’après-midi d’un faune» – einem der Hauptwerke des musikalischen Impressionismus – und Bruckners wunderbarer «Romantischer» setzt François-Xavier Roth wahre Meilensteine der Musikgeschichte aufs Programm.

Montag, 24. April 2017, 19.30 Uhr

Meshell Ndegeocello © Jason Rodgers (Ausschnitt)

Meshell Ndegeocello

Vollmundig ließe sich behaupten: Die Rolling Stones, Madonna und David Bowie können nicht irren. Sie alle haben mit Michelle Johnson, so der bürgerliche Name von Meshell Ndegeocello, musiziert. «Frei wie ein Vogel» bedeutet ihr Künstlername auf Swahili und ist Programm für ihr Schaffen: Mit Einflüssen aus Funk, Groove, Soul, Hip-Hop, Jazz aber auch Reggae hat sie ihren ganz persönlichen, smoothen Stil gefunden. Dass sie gesellschaftspolitisch etwas zu sagen hat, beweisen ihre sozial engagierten Texte einer mittlerweile mehr als 20-jährigen Musikkarriere. Aber am besten, Sie hören selbst!

Mittwoch, 03. Mai 2017, 21.00 Uhr

Daniel Barenboim © Ricardo Davila

Boulez Ensemble / Barenboim

Boulez’ Instrument war das Klavier, von Jugend an. Es blieb für ihn in mancher Hinsicht, was es im 19. Jahrhundert war: das Pionierinstrument. Mit ihm erprobte er, was er später in orchestrale Dimensionen projizierte. So ging auch «Sur Incises», ein Werk von gut 35 Minuten Dauer, aus dem vergleichsweise kurzen Klavierstück «Incises» hervor. Boulez-Kenner und -Intimus Daniel Barenboim präsentiert das Werk im Vorfeld von Arnold Schönbergs spätromantischer Programmmusik nach Richard Dehmels Dichtung «Verklärte Nacht».

Sonntag, 07. Mai 2017, 15.30 Uhr

Wiener Konzerthaus
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