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Montag MO 6 Jänner 2020
Programm & Karten – Höhepunkte – Klassik
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SonntagSO 26 Jänner 2020
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DienstagDI 28 Jänner 2020
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MittwochMI 29 Jänner 2020
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SonntagSO 9 Februar 2020
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DonnerstagDO 13 Februar 2020
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SonntagSO 16 Februar 2020
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DonnerstagDO 27 Februar 2020
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FreitagFR 28 Februar 2020
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SamstagSA 7 März 2020
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DonnerstagDO 12 März 2020
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MittwochMI 25 März 2020
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FreitagFR 24 April 2020
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SamstagSA 25 April 2020
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MontagMO 29 Juni 2020

Leila Schayegh © Mona Lisa Fiedler

Resonanzen-Finale: Leila Schayegh / Evgeny Sviridov »Duelle«

Im 18. Jahrhundert war es beliebt, Neid und Missgunst unter Virtuosen mittels musikalischer Wettkämpfe – gerne vor adeligem Publikum – beizulegen. So fetzte sich Händel mit Scarlatti, Mozart stieg gegen Clementi in den Ring und noch Beethoven stellte sich in Wien gleich dreimal pianistischen Herausforderern. Louis Marchand soll vor dem Orgel-Wettstreit mit Bach Muffensausen bekommen haben und ist gleich gar nicht in der Arena erschienen. Diese Tradition bildet gleichsam den historischen Aufhänger für das Abschlusskonzert der »Resonanzen« 2020, in dem sich Geigen- und Tastenvirtuosen Auge in Auge gegenüberstehen.

Sonntag, 26. Jänner 2020, 19.30 Uhr

Sarah McElravy und Julian Rachlin © Julia Wesely (Ausschnitt)

Wiener KammerOrchester / McElravy / Rachlin

Julian Rachlin führt das Wiener KammerOrchester als Dirigent durch ein klassisches Programm und spielt dabei obendrein gemeinsam mit seiner Ehefrau, der kanadischen Geigerin und Bratschistin Sarah McElravy, Mozarts himmlische Sinfonia concertante für Violine, Viola und Orchester.

Dienstag, 28. Jänner 2020, 19.30 Uhr
Mittwoch, 29. Jänner 2020, 19.30 Uhr

George Benjamin © Matthew Lloyd

Orchestre Philharmonique de Radio France / Benjamin »Written on Skin«

»Written on Skin« bringt die blutrünstige mittelalterliche Sage in die Gegenwart – als Exempel für die Unbezähmbarkeit menschlicher Gefühle. In seiner schillernden Musik gelingen Benjamin Synthesen aus der britischen Tradition, französischem Sensualismus und europäischer Moderne. »Written on Skin« wurde 2012 beim Festival d’Aix-en-Provence uraufgeführt, seither hat sich das international umjubelte, preisgekrönte Werk zur vielleicht erfolgreichsten zeitgenössischen Oper des 21. Jahrhunderts entwickelt.

Sonntag, 16. Februar 2020, 19.30 Uhr

Khatia Buniatishvili © Gavin Evans/Sony Classical

NHK Symphony Orchestra, Tokyo / Buniatishvili / Paavo Järvi

Unter der Leitung seines Chefdirigenten Paavo Järvi wird das NHK Symphony Orchestra, Tokyo den Blick ins Unendliche richten: nicht nur in Takemitsus Orchester-Poem, sondern auch in Bruckners Symphonie Nr. 7. Deren 21-taktiges Hauptthema, selbst schon eine unendliche Melodie, öffnet den Raum zur Ewigkeit, der mit dem Durchbruch zum Licht am Höhepunkt des Adagios erreicht wird und durch die Steigerungen des Scherzos und Finales immer noch weiterführt in den unermesslichen orchestralen Kosmos.

Donnerstag, 27. Februar 2020, 19.30 Uhr

Janoska Ensemble © Andreas H. Bitesnich

Janoska Ensemble »The Big Bs – Bach, Beethoven, Brahms«

2020 ist »B-Jahr«, «Beethoven-Jahr«, in dem das Janoska Ensemble aber auch anderen »Big Bs« Platz lässt. So wird das ungewöhnlichste aller Klavierquartette neben einem Medley durch Beethoven-Symphonien auch Hits von Bartók, Brahms, Bach, Bernstein und den Beatles in František Janoskas mitreißenden Bearbeitungen spielen.

Mittwoch, 15. April 2020, 19.30 Uhr

Joshua Bell © www.lukasbeck.com (Ausschnitt)

Joshua Bell / Alessio Bax

Joshua Bell ließ schon früh als geigendes Wunderkind das Publikum weltweit staunen über sein perfektes und gleichermaßen ausdrucksvolles Spiel, das der Oscar-Preisträger (Interpret in der Filmmusik »Die rote Violine«) als Erwachsener noch intensiviert hat. Der Geiger, der sich jedem Stück »mit Haut und Haaren ausliefert« (»Die Presse«), kehrt zu einem Rezital ins Wiener Konzerthaus zurück.

Freitag, 24. April 2020, 19.30 Uhr

Marina Rebeka © Janis Deinats

Great Voices: Marina Rebeka / Simon Keenlyside

Die lettische Sopranistin Marina Rebeka debütiert im Wiener Konzerthaus. Bariton Simon Keenlyside wird sich hier erstmals als Interpret italienischer und französischer Opern präsentieren. Als solcher reüssiert er seit vielen Jahren weltweit. Gemeinsam spannen die lyrische Sängerin mit dramatischem Aplomb und der große Menschengestalter einen musikalischen Bogen vom Opern-Italien des frühen 19. in das frühe 20. Jahrhundert.

Samstag, 25. April 2020, 19.30 Uhr