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Montag MO 8 Jänner 2018
Programm & Karten – Höhepunkte – Klassik
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DienstagDI 16 Jänner 2018
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MittwochMI 17 Jänner 2018
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SamstagSA 20 Jänner 2018
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SonntagSO 21 Jänner 2018
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MontagMO 22 Jänner 2018
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DienstagDI 23 Jänner 2018
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MittwochMI 24 Jänner 2018
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DonnerstagDO 25 Jänner 2018
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FreitagFR 26 Jänner 2018
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SamstagSA 27 Jänner 2018
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SonntagSO 28 Jänner 2018
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DonnerstagDO 1 Februar 2018
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MontagMO 12 Februar 2018
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MittwochMI 14 Februar 2018
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DonnerstagDO 15 Februar 2018
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FreitagFR 16 Februar 2018
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SonntagSO 18 Februar 2018
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DienstagDI 20 Februar 2018
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FreitagFR 23 Februar 2018
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SamstagSA 24 Februar 2018
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SonntagSO 25 Februar 2018
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DienstagDI 27 Februar 2018
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DonnerstagDO 1 März 2018
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SonntagSO 4 März 2018
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MontagMO 5 März 2018
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DienstagDI 6 März 2018
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MittwochMI 21 März 2018
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DonnerstagDO 22 März 2018
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MontagMO 2 April 2018
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FreitagFR 20 April 2018
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SonntagSO 22 April 2018
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MittwochMI 20 Juni 2018

Simon Keenlyside © Uwe Arens (Ausschnitt)

Simon Keenlyside & Band

Über den großen Teich entführt Simon Keenlyside, indem er die Pfade des deutschen Liedes sukzessive verlässt und sich dem American Song zuwendet. Dass er dort nicht weniger zuhause ist, beweist er gemeinsam mit einer schwungvollen Musikerriege und lässt das goldene Zeitalter des amerikanischen Liedguts, darunter Cole Porter, auferstehen.

Dienstag, 16. Jänner 2018, 19.30 Uhr

Paul van Nevel © Michiel Hendryckx

Resonanzen: Huelgas Ensemble / van Nevel

Flagge zeigt – symbolisch gesprochen – Paul Van Nevel, wenn er mit seinem 12-köpfigen Huelgas Ensemble sinnlich erfahrbar macht, was sich die EU mit einem Dutzend Sterne auf die Fahnen geschrieben hat: ein ideales Miteinander verschiedener Stimmen. Auf seiner Wanderung durch sieben Jahrhunderte Musikgeschichte besucht der belgische Perfektionist des a-cappella-Gesangs frühe Innovationszentren europäischer Mehrstimmigkeit.

Sonntag, 21. Jänner 2018, 19.30 Uhr

Hugo Reyne

Resonanzen: La Simphonie du Marais / Reyne

Die Wunden des Pfälzischen Erbfolgekrieges brannten noch, da weidete man sich in Paris an der idyllischen Illusion eines in das leuchtende Vorbild französischer Galanterie «verliebten Europa». «L'Europe galante» wurde nicht nur seiner pittoresken, zauberhaft-tänzerischen Musik wegen ein Bühnenhit des Ancien Régime. «Man erweist drin», so resümierte Liselotte von der Pfalz, «wie die Frantzoßen, Spanier, Italliener undt Turquen amour machen», und dass selbst ein osmanischer Sultan – damals der Gottseibeiuns des christlichen Abendlandes – liebend gerne nach Frankreichs versöhnlich gestimmter Pfeife tanzt. Österreichische Erstaufführung!

Montag, 22. Jänner 2018, 19.30 Uhr

Tasto solo © Daniel de Labra (Ausschnitt)

Resonanzen: Tasto Solo / Perez

Brügge, 1490: Musiker, zum Teil aus städtischer Anstellung, ziehen auf den Marktplatz, um der Jungfrau Maria zu huldigen. Unvorstellbar? Keineswegs, sogar offizielle Verträge erlauben Rückschlüsse auf das Musizieren inmitten des Handelstreibens, das Kunden und Kaufmannschaft außerhalb der Kirche zusammenbringt. Mitten darunter: Die umtriebige Hanse, deren Fühler bis weit in den Norden und Osten reichten. Sowohl Vokal- als auch Instrumentalwerke zu Ehren der Jungfrau Maria erklingen dabei zwischen wetterfester Kogge und handelseifrigem Kontor.

Donnerstag, 25. Jänner 2018, 19.30 Uhr

Friederike Heumann © Dorothee Falke

Resonanzen: Stylus Phantasticus / Lefilliâtre / Heumann

In ihren europaweit gelesenen Romanen propagierte Madeleine de Scudéry eine neue Ethik der Geschlechterbeziehungen. Mit ihrem Engagement für Rechte und Bildung der Frau war sie ihrer Zeit weit voraus und vermaß den «Pays de Tendre», ein imaginäres ‹Land der Zärtlichkeit›, in dem Liebesfreundschaft die Tyrannei der Ehe gestürzt hatte, mit preziösen Schritten. Scudérys 1654 publizierte «Carte de Tendre», eine Art Schatzkarte für kultivierte Herzensbrecher, wurde zur idealen Seelenlandschaft aller gebildeten Französinnen.

Freitag, 26. Jänner 2018, 19.30 Uhr

Teodor Currentzis © Julia Wesely (Ausschnitt)

Philharmonia Zürich / Grimaud / Currentzis

Ravels Klavierkonzert mit der Mozart-Hommage als Mittelsatz wird Currentzis im Wiener Konzerthaus mit der Philharmonia Zürich und – im Zuge seiner erstmaligen Zusammenarbeit mit der leidenschaftlichen Französin – Hélène Grimaud aufführen. Danach Strawinskis «Feuervogel». Da werden durch Currentzis’ Detail-Besessenheit Klänge erfahrbar werden, die man noch nie gehört hat. Ein Rausch von Farben, Schatten, Licht. Ein Elementarereignis. Wie Currentzis selbst.

Freitag, 26. Jänner 2018, 19.30 Uhr

Concerto Romano © Luca Marconato

Resonanzen Essenskonzert: Concerto Romano / Quarta

«Jeder Liebhaber ist zugleich Krieger» heißt es in Monteverdis 8. Madrigalbuch, einem eindrucksvollen Kompendium seiner Gattung. Im Mittelpunkt dieser Sammlung sowie des Konzerts steht der bahnbrechende «Combattimento di Tancredi e Clorinda» nach Torquato Tassos 1575 vollendetem Epos vom «Befreiten Jerusalem». Erst kurz vor ihrem Tod erkennt der Kreuzritter Tancredi in der besiegten Sarazenin, die in den letzten Atemzügen zum Christentum konvertiert, seine Geliebte. Schließlich eröffnet sich der Sterbenden der christliche Himmel – das Uraufführungspublikum des Jahres 1624 war laut Monteverdi vor Rührung den Tränen nahe.

Samstag, 27. Jänner 2018, 19.30 Uhr

Václav Luks © Petra Hajská (Ausschnitt)

Resonanzen-Finale: Collegium 1704 / Cangemi / Luks

Prag – Wien – Dresden – Neapel. Chor und Orchester des phänomenalen Collegium 1704 lassen Residenzen der europäischen Familie Habsburg im Glanz festlicher Krönungs-, Hochzeits- und Andachtsmusiken aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts erstrahlen. Auf dem Höhepunkt ihrer territorialen Ausdehnung ächzte die Monarchie unter drückender Reformlast und es war an einer Frau, der Dynastie die erste wirkliche Ikone eines supranationalen Vielvölkerstaates zu schenken: Maria Theresia. Dass «der Geist des gescheiterten Habsburger-Experiments» (Ivan Krastev) noch 100 Jahre nach dem Ende des Ersten Weltkriegs «in den Köpfen der Europäer spukt», sollte uns als prekäres Anzeichen nostalgischer Visionslosigkeit nachdenklich stimmen.

Sonntag, 28. Jänner 2018, 19.30 Uhr

Julia Lezhneva © Simon Fowler / Decca (Ausschnitt)

Julia Lezhneva

Das Programm dieses Konzerts bringt Preziosen des glanzvollen musikalischen Barock zum Klingen, interpretiert von einer Sängerin mit juwelengleicher Stimme: Julia Lezhneva. Mit Motetten und Arien von Georg Friedrich Händel und seinem Kontrahenten, dem neapolitanischen Komponisten und Gesangslehrer Nicola Antonio Porpora, entschwebt die Sopranistin in lupenreinen, federleichten Koloraturen, wobei sie neben der technischen Brillanz mit ebenso anrührender wie intelligenter Gestaltung verblüfft.

Samstag, 17. Februar 2018, 19.30 Uhr

Daniil Trifonov © www.lukasbeck.com

Wiener Symphoniker / Trifonov / Shani

Daniil Trifonov wird mit den Wiener Symphonikern unter der Leitung des israelischen Shootingstars Lahav Shani Schumanns Klavierkonzert interpretieren. Auch hier ist gemeinsames Nachschöpfen gefragt: In diesem Werk bedingen und durchdringen einander Solo- und Orchesterstimmen auf bis dahin ungehörte Weise. Ein Gegenentwurf zum oberflächlichen Virtuosenkonzert, mit dem Schumann die Verschmelzung symphonischer und solistischer Welten gelang. Wie gemacht für einen Pianisten, der sein enormes Können stets in den Dienst der Komposition stellt.

Sonntag, 18. Februar 2018, 11.00 Uhr
Montag, 19. Februar 2018, 19.30 Uhr

Camilla Nylund © www.annas-foto.de (Ausschnitt)

Camilla Nylund, Sopran

Camilla Nylund zählt heute zu den führenden lyrisch-dramatischen Sopranen. Bei ihrem Debüt im Wiener Konzerthaus kombiniert sie Lieder ihrer finnischen Heimat mit solchen eines ihrer «Leibkomponisten», Richard Strauss, und schwelgenden Gesängen Mahlers.

Dienstag, 27. Februar 2018, 19.30 Uhr

Gustavo Gimeno © Marco Borggreve

RSO Wien / Gimeno «Rossini: Petite messe solennelle»

«Hier ist sie, die arme kleine Messe. Ist es wirklich heilige Musik (musique sacrée) oder doch vermaledeite Musik (sacrée musique)? Ich bin für die Opera buffa geboren. Du weißt es wohl! Ein bisschen Können, ein bisschen Herz, das ist alles. Sei also gepriesen und gewähre mir das Paradies», schrieb Rossini 1863 in der Widmung seiner «Petite messe solennelle» an den lieben Gott. So «klein» ist diese Messe freilich nicht. Vielmehr handelt es sich um ein reich orchestriertes Spätwerk ganz im heiteren Geist Rossinis.

Donnerstag, 01. März 2018, 19.30 Uhr

Piotr Anderszewski © Simon Fowler (Ausschnitt)

NDR Elbphilharmonie Orchester / Anderszewski / Hengelbrock

Wer sagt denn, dass jetzt alle nur mehr in die funkelnagelneue Hamburger Elbphilharmonie streben? Das ebendort residierende NDR Elbphilharmonie Orchester beispielsweise zieht es augenscheinlich in die Ferne. In Wien wird der polnische Mozartspezialist Piotr Anderszewski für solistische Glanzlichter sorgen, während Orchester und Dirigent mit der Fünften des einstigen Ersten Kapellmeisters am Hamburger Stadt-Theater, Gustav Mahler, ein symphonisches Ass aus dem Ärmel ziehen.

Dienstag, 06. März 2018, 19.30 Uhr

Lars Vogt © Giorgia Bertazzi

Royal Northern Sinfonia / Rachlin / Vogt

An zwei aufeinander folgenden Abenden präsentiert sich die Royal Northern Sinfonia im Wiener Konzerthaus unter wechselweiser Leitung einmal ihres Musikalischen Direktors, Lars Vogt, und sodann ihres Ersten Gastdirigenten, Julian Rachlin. Das exzellente britische Kammerorchester zeigt seit Jahrzehnten eine gewisse Affinität zu dirigierenden Instrumentalsolisten in Führungspositionen, was sich nicht zuletzt auf eine Art Urvertrauen in deren musikantische Expertisen gründen dürfte. Am ersten Abend stellt diese Julian Rachlin als Solist in Mozarts A-Dur-Konzert unter Beweis.

Mittwoch, 21. März 2018, 19.30 Uhr

Wiener Konzerthaus
Lothringerstraße 20
A-1030 Wien

Telefon: +43 1 242002
Telefax: +43 1 24200-110
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sowie Samstag 9.00 bis 13.00 Uhr

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