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Montag MO 7 Jänner 2019
Programm & Karten – Höhepunkte – Klassik
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DonnerstagDO 17 Jänner 2019
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SamstagSA 19 Jänner 2019
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SonntagSO 20 Jänner 2019
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MontagMO 21 Jänner 2019
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DienstagDI 22 Jänner 2019
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MittwochMI 23 Jänner 2019
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DonnerstagDO 24 Jänner 2019
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FreitagFR 25 Jänner 2019
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SamstagSA 26 Jänner 2019
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SonntagSO 27 Jänner 2019
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MontagMO 28 Jänner 2019
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DienstagDI 29 Jänner 2019
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DienstagDI 12 Februar 2019
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FreitagFR 15 Februar 2019
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SamstagSA 16 Februar 2019
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SonntagSO 17 Februar 2019
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MittwochMI 20 Februar 2019
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SamstagSA 23 Februar 2019
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FreitagFR 8 März 2019
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SonntagSO 10 März 2019
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SamstagSA 16 März 2019
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SonntagSO 24 März 2019
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DonnerstagDO 28 März 2019
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SamstagSA 27 April 2019
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SamstagSA 11 Mai 2019
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SonntagSO 12 Mai 2019
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MontagMO 20 Mai 2019
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MontagMO 10 Juni 2019
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DonnerstagDO 13 Juni 2019
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SonntagSO 23 Juni 2019

Paul McCreesh © Andy Staples (Ausschnitt)

Resonanzen: Gabrieli Consort & Players / McCreesh

Den Titel »Orpheus Britannicus« verlieh Henry Purcell der Verleger Henry Playford auf dem Frontispiz eines posthum veröffentlichten Sammeldrucks beliebter Songs des Komponisten. In seinem Vorwort zum ersten Band rühmt Playford insbesondere Purcells Genie zu affektgenauer Textbehandlung, wofür der klirrende »Cold-Song« aus dem 3. Akt seines »King Arthur« das heute allgemein bekannteste Beispiel sein dürfte. Bei ihrer lang ersehnten Rückkehr zu den »Resonanzen« warten Paul McCreeshs Gabrieli Consort & Players mit einer neuen Konzertfassung dieses Meisterwerks barocken Musiktheaters von Paul McCreesh und Christopher Suckling auf, wie sie des »Orpheus Britannicus« nicht würdiger sein könnte.

Montag, 21. Jänner 2019, 19.30 Uhr

Igor Levit © Robbie Lawrence (Ausschnitt)

Wiener Philharmoniker / Levit / Tilson Thomas

Die Marching Band seines Vaters am Decoration Day inspirierte Charles Ives zum gleichnamigen Stück, neben dem sich die Wiener Philharmoniker Brahms populärer Symphonie Nr. 2 widmen. Im Mittelpunkt steht jedoch Beethovens drittes Klavierkonzert. Das bahnbrechende Werk fasziniert Igor Levit, denn hier gäbe es »die ernsthaftesten, die tragischsten Momente« sowie »eine so gigantische Prise Humor und so viel Schalk, aber auch gleichzeitig soviel Abgeklärtheit und soviel Geist«.

Dienstag, 22. Jänner 2019, 19.30 Uhr

Lars Ulrik Mortensen und Linde Brunmayr-Tutz © Julian Dangel

Resonanzen: Linde Brunmayr-Tutz / Lars Ulrik Mortensen

Arcangelo Corelli, von seinen Zeitgenossen ehrfürchtig »Il vero Orfeo de nostri tempi« tituliert, revolutionierte nicht nur das Geigenspiel, sondern wirkte auch als Komponist stilprägend. Während seine Nachahmer den Markt mit »corellisierenden Sonaten« fluteten, ging Jean-Marie Leclair in Frankreich eigene Wege. Begründer einer neuen Schule des Geigenspiels auch er, vollendete er insbesondere die Triosonate französischen Zuschnitts und schuf Werke voll melodischen Esprits und harmonischer Delikatesse.

Dienstag, 22. Jänner 2019, 19.30 Uhr

Vincent Dumestre © JB Millot

Resonanzen: Le Poème Harmonique / Dumestre

In seiner Ode »Hail! Bright Cecilia!« zum Cäcilien-Fest vom 22. November 1692 feiert Henry Purcell die Harmonie als allgemeines Weltprinzip, die Macht der Musik und ihre Schutzheilige mit Fanfaren, Jubelchören und expressiven Gesangssoli. Kaum zu fassen, dass dieses englische Barockjuwel erst einmal – und das vor 62 Jahren – im Wiener Konzerthaus gefunkelt hat. Vincent Dumestre schafft diesem Übelstand nun zum festlichen Beschluss der aktuellen »Resonanzen« endlich Abhilfe und stellt dem Werk Jeremiah Clarkes Trauerode auf Purcells Tod voran; wie um zu sagen: seine Musik hat den »Orpheus Britannicus« unsterblich gemacht!

Sonntag, 27. Jänner 2019, 19.30 Uhr

Kirill Gerstein © Marco Borggreve (Ausschnitt)

Klavierabend Kirill Gerstein

Kirill Gerstein ist bekannt für sein vielseitiges Repertoire. Auch sein aktueller Konzertabend zeugt von einer faszinierenden Programmsetzung, denn alle Werke, die der 39-jährige Pianist zu Gehör bringt, entstanden in Zeiten sozialer und politischer Umbrüche.

Sonntag, 17. Februar 2019, 19.30 Uhr

Lucas Debargue © Xiomara Bender (Ausschnitt)

Klavierabend Lucas Debargue

Die Medien feiern ihn als »Pianist, der aus dem Nichts kam«, »Selfmade-Tastenzauberer» und »neues Klavier-Wunderkind«, seit er 2015 beim berühmten Tschaikowsky-Wettbewerb Aufsehen erregte. Seither hat Lucas Debargue im Musikbetrieb mit seinem intellektuellen und kraftvollen Spiel noch weiter für Furore gesorgt. Im Wiener Konzerthaus widmet er sich neben Werken von Chopin und Bach einem musikalisch-philosophischen Denkmal: Der tiefsinnigen letzten Klaviersonate Ludwig van Beethovens.

Mittwoch, 20. Februar 2019, 19.30 Uhr

Franz Welser-Möst © Michael Poehn (Ausschnitt)

Wiener Philharmoniker / Welser-Möst »Mahler: Symphonie Nr. 8«

Gustav Mahlers Achte, im Vorfeld ihrer Uraufführung in München im Jahr 1910 als »Symphonie der Tausend« beworben, gelangt alleine schon wegen ihrer riesenhaften Besetzung nur zu ganz besonderen Anlässen zur Aufführung. Sie hat im Wiener Konzerthaus in den letzten Jahrzehnten einen ähnlichen Status erlangt, wie ihn zuvor einzig und allein Beethovens Neunte hatte: den der Festmusik schlechthin. Seine endgültige Bestätigung findet ihr überragender Rang nun, wenn die Wiener Philharmoniker unter der Leitung von Franz Welser-Möst mit der Achten das 39. Internationale Musikfest eröffnen. Weitere Mitwirkende sind der Wiener Singverein, die Wiener Singakademie und die Wiener Sängerknaben sowie eine erlesene Schar von Solistinnen und Solisten.

Samstag, 11. Mai 2019, 15.30 Uhr
Sonntag, 12. Mai 2019, 11.00 Uhr