Roland Neuwirth © www.stephanmussil.at

72 Jahre Roland Neuwirth

Eigentlich war es sein 70er, der gefeiert werden sollte, nun wird das Geburtstagskonzert nachgeholt und Roland Neuwirth begeht seinen 72. Geburtstag unter dem Motto »Schall und Rauch« als musikalisches Fest: »Weil ich ein starker Raucher bin, aber auch, weil die Musik eine flüchtige Kunst ist. Kaum gespielt, schon vorbei.« Von Flüchtigkeit kann jedoch in Bezug auf Roland Neuwirth gar nicht die Rede sein. In den 1970er-Jahren erfand er mit seinen Extremschrammeln das Wienerlied neu, was man der Gattung bis heute anmerkt.

Samstag, 15. Oktober 2022, 19.30 Uhr

Chris Thile © Josh Goleman

Chris Thile

Chris Thile ist »das seltene Wesen: ein Allround-Musiker, der sich in jedem Stil, von Bluegrass bis Klassik, zurechtfindet« befindet The Guardian. Der Mandolinist, Sänger und Songwriter verbrachte seine prägenden Jahre als Mitglied der Bands Punch Brothers und Nickel Creek, ist Grammy-Preisträger und MacArthur-Stipendiat.

Samstag, 22. Oktober 2022, 19.30 Uhr

Rafael Payare © Benjamin Ealovega

Orchestre symphonique de Montréal

Rafael Payare entstammt wie sein ein Jahr jüngerer Landsmann Gustavo Dudamel der venezolanischen Talenteschmiede »El Sistema« und war zunächst Solohornist des Simón Bolívar Symphony Orchestra, ehe er Claudio Abbado bei der Arbeit mit ebendiesem Klangkörper assistierte. Mit seiner Leidenschaft und seinem Charisma konnte Rafael Payare, der u. a. Daniel Barenboim und Lorin Maazel zu seinen Mentoren zählen kann, das Orchestre symphonique de Montréal bereits bei seinem Orchesterdebut 2018 für sich einnehmen: Nun beehrt der venezolanische Dirigent mit »seinem« Orchester, dem er ab der Saison 2022/23 als Musikdirektor vorsteht, das Wiener Konzerthaus mit einem zweitägigen Gastspiel.

Sonntag, 23. Oktober 2022, 19.30 Uhr
Montag, 24. Oktober 2022, 19.30 Uhr

Snarky Puppy © Brian Friedman

Snarky Puppy

Snarky Puppy ist nicht gerade eine Jazzband. Es ist keine Fusion-Band und definitiv keine Jam-Band. Wahrscheinlich ist es am besten, den Rat von Nate Chinen (New York Times) zu befolgen, der in...

Dienstag, 18. Oktober 2022, 19.30 Uhr
Mittwoch, 19. Oktober 2022, 19.30 Uhr

Jean Rosenau © Shura Rusanova / Warner Classics

ORF Radio-Symphonieorchester Wien / Baltimore Choral Arts Society / Rondeau / Alsop

Zum Auftakt der ihm gewidmeten Porträtreihe interpretiert der außergewöhnliche französische Cembalist Jean Rondeau das Ende der 1920er-Jahre entstandene »Concert champêtre« von Francis Poulenc und..

Samstag, 22. Oktober 2022, 19.30 Uhr

Thomas Gansch © Lukas Beck

Thomas Gansch – Blasmusik Supergroup »Was ist Blasmusik?«

Die Blasmusik Supergroup vereint ausgesuchte Musiker von Blechhauf'n, den Egerländer Musikanten, dem Kärntner Sinfonieorchester, LaBrassBanda, Mnozil Brass, den Wiener Symphonikern und...

Donnerstag, 10. November 2022, 19.30 Uhr

Wolfgang Muthspiel Chamber Trio © Laura Pleifer

Wolfgang Muthspiel Chamber Trio

Wolfgang Muthspiel zählt zu den »Top Ten Jazz Guitarists of the World« (Musicians Magazine). Sein Wirken als Band- und Co-Leader ist auf über 30 preisgekrönten Alben dokumentiert.

Dienstag, 06. Dezember 2022, 19.30 Uhr

Ticket- & Service-Center © Fritz Gotschim

Ticket- & Service-Center

Öffnungs- und Telefonzeiten

September bis Juni
Montag bis Freitag 10.00 bis 18.00 Uhr
Samstag 10.00 bis 14.00 Uhr

Juli und August
Montag bis Freitag 10.00 bis 14.00 Uhr

Geschlossen
September bis Juni: Sonn- und Feiertage | 8. September | 24. Dezember | Karfreitag
Juli und August: Samstage, Sonn- und Feiertage
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Abendkasse
ab 1 Stunde vor Veranstaltungsbeginn
An den Abendkassen können nur Kartenkäufe und -abholungen
für die Veranstaltungen des jeweiligen Tages bzw. Abends vorgenommen werden.

Gegen Gewalt und für den Frieden

Das ungeheure Leid verursacht durch die Zerstörung und die unvorstellbaren Gräuel des Krieges gegen die Ukraine erschüttert die Welt.

Dieses Leid wird die Beziehungen zwischen den Ländern über Generationen hinweg belasten und die Ukraine, Russland und auch Europa verändern. Angesichts der dramatischen Lage muss unser Augenmerk vorrangig den Menschen gelten, denen zu helfen wir unmittelbar aufgerufen sind. Dieser Angriff auf die territoriale Integrität der Ukraine ist aber auch als Angriff auf das Wertefundament des demokratischen, pluralistischen und freien Europas zu begreifen.

Die menschenverachtende Aggression und die Kriegsverbrechen lösen starke Emotionen aus. Diese Emotionen und der Versuch nach ihrer Einordnung macht auch vor den in Russland ansässigen kulturellen Einrichtungen und Musiker:innen nicht Halt. Russische Musiker:innen, Ensembles, Orchester und auch Repertoire von Komponist:innen aus Russland werden vor allem in den sozialen Medien unter Verdacht gestellt, mit dem Unrecht zu sympathisieren. Das mag als Akt der Solidarität mit den Leidenden erscheinen, gerechtfertigt ist es nicht, denn eine solche Haltung verschließt die Türen auch für die Musiker:innen, die mit ihrem künstlerischen Tun für humanistische Werte stehen.

Unbestritten ist, dass viele Lebensbereiche, von der Wirtschaft über die Wissenschaft bis hin zur Kultur, zwischen Russland und Europa eng verbunden sind. Aus diesem Grund ringen wir auf vielen Ebenen um eine angemessene Haltung gegenüber Russland. Dabei geht es nicht im Ansatz um eine Relativierung oder gar Rechtfertigung des Krieges. Es geht um Antworten auf die enorme Bedrohung der westlichen Wertegemeinschaft durch den von Putin initiierten Krieg in Europa.

Gerade in dieser Situation braucht es Menschen, die für humanistische Werte stehen und an der zivilgesellschaftlichen Entwicklung Russlands mitwirken können. Ihnen müssen wir die Hand reichen anstatt aus der Ferne pauschale moralische Urteile zu fällen. Nur eine differenzierte Bewertung der Konstellation kann uns davor bewahren, aus der sicheren Entfernung des Westens pauschal über Haltungen oder Handlungen von Menschen in Russland zu urteilen.

Eines steht jedenfalls fest: Künstler:innen oder Einrichtungen, die sich solidarisch mit dem von Vladimir Putin initiierten Krieg zeigen, wird das Wiener Konzerthaus ebenso keine Bühne bieten, wie Künstler:innen oder Einrichtungen, die zur Legitimation des Regimes beitragen.

Matthias Naske
Intendant

TICKET- & SERVICE-CENTER

Wiener Konzerthaus
Lothringerstraße 20
A-1030 Wien

Telefon: +43 1 242002
Telefax: +43 1 24200-110
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