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Montag MO 7 Jänner 2019
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Samstag SA 2 Februar 2019
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Sonntag SO 3 Februar 2019
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Montag MO 4 Februar 2019
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Dienstag DI 5 Februar 2019
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Donnerstag DO 7 Februar 2019

nächste Veranstaltungen

Harry Bicket © Dario Acosta

Resonanzen: The Sixteen / Christophers

Georg Friedrich Händel verstand den Kult um seine Person und seine Musik geschickt zu nutzen. Und dies nicht nur im Eigeninteresse! 1749 etwa veranstaltete er ein Benefizkonzert zugunsten des Londoner Findlingsheims und kompilierte dafür aus vorhandenen Werken das Anthem »Blessed are they, that considereth the poor«, das mit dem erhebenden »Hallelujah« aus »Messiah« endet.

Samstag, 19. Jänner 2019, 19.30 Uhr

La fonte musica © Alberto Molina

Resonanzen: La fonte musica / Pasotti

Wussten Sie, dass das Tarock zunächst auf den Namen »Trionfi« (im Singular zu deutsch: »Triumph« wie auch »Trumpf«) hörte? Ein Insignium der Macht sollte das von Filippo Maria Visconti in Auftrag gegebene Kartenset sein. Schutzgöttin Fortuna war ihm hold: Noch heute gelten die ersten Kartendecks dank ihres enigmatischen Charakters und ihrer prächtigen Gestaltung als Kultobjekte. Auf einer Zeitreise durch das italienisch-französische Spätmittelalter stellt Michele Pasotti mit seinem Ensemble La fonte musica den symbolträchtigen Sujets u. a. Madrigale, Ballaten und Kanons dieser Zeit an die Seite.

Samstag, 26. Jänner 2019, 19.30 Uhr

Kirill Gerstein © Marco Borggreve (Ausschnitt)

Klavierabend Kirill Gerstein

Kirill Gerstein ist bekannt für sein vielseitiges Repertoire. Auch sein aktueller Konzertabend zeugt von einer faszinierenden Programmsetzung, denn alle Werke, die der 39-jährige Pianist zu Gehör bringt, entstanden in Zeiten sozialer und politischer Umbrüche.

Sonntag, 17. Februar 2019, 19.30 Uhr

Thomas Quasthoff © Gregor Hohenberg

Thomas Quasthoff & Jazztrio

Thomas Quasthoff ist zurück und widmet sich bei seinem Comeback voll und ganz seiner großen Leidenschaft für den Jazz. Vor diesem Hintergrund knüpft er mit seiner neuen CD »Nice ’n’ Easy« an seine zuvor veröffentlichten Jazzalben an. Dabei verleiht er auf seinem aktuellen Werk großen Jazzstandards wie dem Lennon-Klassiker »Imagine« eine ganz persönliche Note. Zur Seite stehen ihm für dieses Unterfangen bekannte Weggefährten und zugleich Protagonisten der deutschen Jazzlandschaft, die sich zu einem hochkarätigen Trio vereinen.

Samstag, 09. März 2019, 19.30 Uhr

Molden, Resetarits, Soyka & Wirth © Wolfgang Zac

Molden / Resetarits / Soyka / Wirth & Gäste

Auf »Yeah« folgt »Hurra«: Dass das Wienerlied sich ausschließlich in nonchalanter Tristesse übt, zählt zu den Mythen des Alltags. Das Quartett Molden · Resetarits · Soyka · Wirth beweist mit seinen Programmen den Gefühlsreichtum des Wienerlieds. Und dabei findet alles wie von selbst zueinander: »Wenn da Molden und da Resetarits afoch vom Lebm erzöhn und da Soyka mit seiner Knöpferlharmonika des a no untermoalt, foat des Werkl von alla.«

Dienstag, 19. März 2019, 19.30 Uhr

Aida Garifullina © http://aidagarifullina.net

Great Voices: Aida Garifullina

Aida Garifullinas warme, modulationsfähige, betörend auf­blühende Sopranstimme hat die Wahl-Wienerin schon binnen weniger Jahre an die Weltspitze geführt. Ihr Wiener Konzert ist als eindrucksvolle Retrospektive des bis jetzt Erreichten konzipiert und wird zahlreiche Highlights ihrer bisherigen Karriere enthalten.

Montag, 20. Mai 2019, 19.30 Uhr

Ildar Abdrazakov © http://ildarabdrazakov.com

Great Voices: Ildar Abdrazakov

lldar Abdrazakovs Bassstimme ist eine der klangschönsten und edelsten, die es in unserer Zeit zu hören gibt. Gemeinsam mit dem Tatarstan National Symphony Orchestra, aus der Nachbarregion seiner baschkirischen Heimat im Osten des europäischen Russland, präsentiert er ein ganz Giuseppe Verdi gewidmetes Programm. Seine Kunst setzt Abdrazakov dabei in Szenen ein, die ihm der große italienische Opernkomponist auf den Leib geschrieben haben könnte. Es sind Persönlichkeiten, die sich trotz ihrer durch ihr Amt als König, Priester, Hochadeliger oder Heerführer verliehenen Größe und Majestät als Menschen zeigen. In Ildar Abdrazakovs beseelter Interpretation werden verletzliche, innerlich kämpfende, liebende und verzweifelnde Charaktere lebendig gezeichnet. Im Laufe seiner Weltkarriere ist der Sänger bisher erst selten in Wien in Erscheinung getreten. Allein in Verdi-Partien wurde er unter anderem in New York und Barcelona in Attila, in Mailand in Don Carlo, in Rom in Ernani, in Petersburg in Vespri Siciliani, in Paris in Luisa Miller und in München in Macbeth gefeiert. Endlich kann das Publikum im Wiener Konzerthaus viel von dem nachholen, was es bisher versäumt hat.

Donnerstag, 13. Juni 2019, 19.30 Uhr