Programm & Karten – Komponisten

Sol Gabetta © Uwe Arens

Fridays@7: Wiener Symphoniker / Gabetta / Saraste

Der Name sagt viel: Wie eine Sonne strahlt Sol Gabetta auf den internationalen Konzertpodien. Formvollendete Auftritte lassen ihr wunderschönes Cellospiel auch zur Augenweide werden. Zweifellos spielt dabei Sol Gabettas angeborener Charme sowie ihr ausgeprägtes Kommunikationstalent eine nicht unwichtige Rolle. Und es darf gesagt werden: Seit der legendären Jacqueline du Pré hat es keine Cellistin mehr gegeben, die so schnell und gleichzeitig so rundum überzeugend eine derart breite Öffentlichkeit erreicht hat.

Freitag, 05. Mai 2017, 19.00 Uhr

Jukka-Pekka Saraste © Thomas Kost / WDR

Wiener Symphoniker / Gabetta / Saraste

Jean Sibelius' äußerst populär gewordene 2. Symphonie ist – obwohl dem Komponisten selbst dergleichen patriotische Tendenzen bis heute nicht zweifelsfrei nachgesagt werden können – mit ihrem grandiosen Finale in Finnland immer mit dem Kampf des Landes um seine Unabhängigkeit von Russland verbunden worden. Zeitweise wurde sie die «Symphonie der Unabhängigkeit» genannt, vor allem zu jener Zeit, als im damals russisch besetzten Finnland die finnische Sprache und Kultur unterdrückt wurden. Jukka-Pekka Saraste dirigiert die Wiener Symphoniker durch das bahnbrechende Orchesterwerk.

Sonntag, 07. Mai 2017, 20.00 Uhr

Pierre Boulez © www.lukasbeck.com (Ausschnitt)

Webern Kammerphilharmonie / Pironkoff

Die Vielfalt des Schaffens von Pierre Boulez wird in diesem Konzert deutlich, in dem beide Versionen des hochvirtuosen Stücks «Domaines» neben dem klangsinnlichen «Éclat» und «Livre pour cordes», der Bearbeitung eines radikalen Frühwerks, erklingen. Einen großen Auftritt für Violoncelli bereitet «Messagesquisse», eine Hommage an den großen Kunstförderer und Boulez’ Freund Paul Sacher.

Dienstag, 09. Mai 2017, 19.30 Uhr

Belcea Quartet © Marco Borggreve (Ausschnitt)

Belcea Quartet

Zwei außergewöhnliche Kompositionen stehen in diesem Konzert auf dem Programm. Schostakowitschs hochkonzentriertes letztes Streichquartett, durchgehend im Adagio gehalten, gilt dem Andenken des von ihm hochgeschätzten Sergej Schirinski, dem zweiten Geiger des Beethoven-Quartetts, das alle seine vorangehenden Quartette uraufgeführt hatte. Mit seinem monumentalen letzten Streichquartett in G-Dur, fertiggestellt innerhalb von zehn Tagen, wagte sich Schubert an die Grenzen der Gattung. Dass er sich u. a. damit «den Weg zur großen Sinfonie bahnen» wollte, verrät neben den Dimensionen das orchestrale Klangbild des Quartetts.

Montag, 22. Mai 2017, 19.30 Uhr
Dienstag, 23. Mai 2017, 19.30 Uhr

Pierre-Laurent Aimard und Tamara Stefanovich © Neda Navaee

Pierre-Laurent Aimard / Tamara Stefanovic

Seine internationale Karriere hat Pierre-Laurent Aimard einst als Pianist des von Pierre Boulez gegründeten legendären Ensemble intercontemporain begonnen; seit geraumer Zeit ist der soeben mit dem renommierten Ernst von Siemens Musikpreis ausgezeichnete Musiker zum gefeierten Solokünstler avanciert. Gemeinsam mit Tamara Stefanovich präsentiert er nun das Gesamtwerk für Klavier solo und das zweite Buch der «Structures» für zwei Klaviere seines einstigen Mentors.

Montag, 29. Mai 2017, 19.30 Uhr

Wiener Konzerthaus
Lothringerstraße 20
A-1030 Wien

Telefon: +43 1 242002
Telefax: +43 1 24200-110
ticket@konzerthaus.at

Öffnungszeiten des Ticket- & Service-Centers:
Montag bis Freitag: 9.00 – 19.45 Uhr
Samstag: 9.00 – 13.00 Uhr
sowie werktags, samstags, sonn- und feiertags
ab 45 Minuten vor Veranstaltungsbeginn
Telefonzeiten:
Montag bis Freitag 9.00 bis 18.00 Uhr
sowie Samstag 9.00 bis 13.00 Uhr

Das Wiener Konzerthaus dankt all seinen Sponsoren und Kooperationspartnern