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Donnerstag DO 20 Februar 2020
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Samstag SA 22 Februar 2020
Programm & Karten – Komponisten

Die Strottern © www.lukasbeck.com

Die Strottern

Sie haben das Wienerlied musikalisch und inhaltlich entstaubt und in eine zeitgemäße Form gepackt: Kaum eine Band hat in den letzten Jahrzehnten die Szene so geprägt wie Die Strottern. Im März zielt das Duo ganz allein zu zweit mit seinen Melodien mitten ins Herz des Publikums.

Samstag, 07. März 2020, 19.30 Uhr

Emile Parisien Quartet © Sylvain Gripoix

Emile Parisien Quartet

Der französische Sopransaxophonist hinterfragt, durchleuchtet und erweitert den Jazz mit großer Sensibilität, Fantasie und einer ordentlichen Portion Anarchie. »Double Screening« bündelt alle seine Qualitäten. Das quecksilbrige Klanggeschehen verdichtet sich ungern zu handfesten Melodien, bleibt lieber vage und verschwurbelt irrlichternd Free Jazz, Post-Bop und eine Art Avantgarde-Kammermusik. So entsteht frische, europäische Musik, die auf Basis ihrer Traditionen zu Neuland aufbricht: furios, virtuos und verblüffend emotional.

Dienstag, 10. März 2020, 19.30 Uhr

Arnold Schoenberg Chor © Wolf-Dieter Grabner / Arnold Schoenberg Chor

Arnold Schoenberg Chor / Ortner »Bruckner«

Im Rahmen seiner Porträtreihe im Wiener Konzerthaus widmet sich der Arnold Schoenberg Chor an vier Konzertabenden exklusiv einem bedeutenden Chorkomponisten der Romantik. Nach Franz Schubert und Johannes Brahms steht im März Anton Bruckner auf dem Programm: Unter anderem erklingt mit »Locus iste« eine der bekanntesten A-cappella-Chorkompositionen. Der programmatische Höhepunkt ist jedoch gewiss Bruckners stimmlich höchst anspruchsvolle Messe Nr. 2 e-moll, die anlässlich der Eröffnung der Votivkapelle des Linzer Mariendoms komponiert wurde.

Dienstag, 24. März 2020, 19.30 Uhr

Billy Childs © Raj Naik

Billy Childs Quartet

Das Spektrum reicht von »Dance of Shiva« bis »Peace«, von energetisch bis stimmungsvoll: Mit »Rebirth« ist Billy Childs ein großer Wurf gelungen. Sein Quartett brilliert mit Rasanz und Esprit. Und verwöhnt mit viel Gefühl in den Balladen. »Rebirth«, als bestes instrumentales Jazzalbum Grammy-Gewinner 2018, erinnert mit dem Opener »Backwards Bop« an Childs’ Hard-Bop-Zeit in den 70ern. Nach ersten Aufnahmen mit J. J. Johnson war er einst in Freddie Hubbards Quartett und saß für Sting, Joe Henderson und Dianne Reeves am Flügel.

Donnerstag, 25. Juni 2020, 19.30 Uhr

Wieder, Gansch & Paul »Menage à trois«

Das Leben schreibt die schönsten Geschichten. Eine davon ist die Gründungslegende des Trio Wieder, Gansch & Paul: 2015 gesellte sich der Tuba-Spieler Albert Wieder zu Thomas Ganschs Ensemble Mnozil Brass. Und es wurde ein gern gepflegter Brauch, im Anschluss an das Konzert zu dritt eine Zugabe als schwungvollen »Kehraus« zu spielen.

Montag, 09. März 2020, 19.30 Uhr