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Samstag SA 15 Februar 2020
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Donnerstag DO 20 Februar 2020
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Samstag SA 22 Februar 2020
Programm & Karten – Komponisten

Wynton Marsalis © Joe Martinez

Jazz at Lincoln Center Orchestra & Wynton Marsalis »The new South African songbook: 25 years of democracy«

Gefeiert werden 25 Jahre Demokratie in Südafrika. Eine Nation definiert sich neu. Eine junge Musikergeneration – die »Born Frees« genannt – lebt ihre künstlerische Freiheit. Und das 1988 gegründete Jazz at Lincoln Center Orchestra präsentiert mit der Sängerin Melanie Scholtz und dem Sänger Vuyo Sotashe eine Mischung aus traditioneller und zeitgenössischer Musik aus Südafrika.

Mittwoch, 26. Februar 2020, 19.30 Uhr

Arnold Schoenberg Chor © Wolf-Dieter Grabner / Arnold Schoenberg Chor

Arnold Schoenberg Chor / Ortner »Bruckner«

Im Rahmen seiner Porträtreihe im Wiener Konzerthaus widmet sich der Arnold Schoenberg Chor an vier Konzertabenden exklusiv einem bedeutenden Chorkomponisten der Romantik. Nach Franz Schubert und Johannes Brahms steht im März Anton Bruckner auf dem Programm: Unter anderem erklingt mit »Locus iste« eine der bekanntesten A-cappella-Chorkompositionen. Der programmatische Höhepunkt ist jedoch gewiss Bruckners stimmlich höchst anspruchsvolle Messe Nr. 2 e-moll, die anlässlich der Eröffnung der Votivkapelle des Linzer Mariendoms komponiert wurde.

Dienstag, 24. März 2020, 19.30 Uhr

© Ictus (Ausschnitt)

Bridges 2020: Ictus

2015 spaltete Eva Reiter mit ihren »Lichtenberg Figures« nach den gleichnamigen Sonetten des US-amerikanischen Dichters Ben Lerner das Publikum: Von einem Kommentator als »Bankrotterklärung der Neuen Musik« gegeißelt, von einem anderen dagegen enthusiastisch als »der ›Pierrot lunaire‹ des 21. Jahrhunderts« begrüßt, stellt dieser abendfüllende Zyklus von »Songs or Ayres«, wie sie im elisabethanischen England erfunden worden sind, nicht weniger als das »missing link« zwischen Fausto Romitelli und Laurie Anderson dar – die Überbrückung der Kluft zwischen avancierter E- und U-Musik.

Freitag, 24. April 2020, 20.30 Uhr

Marina Rebeka © Janis Deinats

Great Voices: Marina Rebeka / Simon Keenlyside

Die lettische Sopranistin Marina Rebeka debütiert im Wiener Konzerthaus. Bariton Simon Keenlyside wird sich hier erstmals als Interpret italienischer und französischer Opern präsentieren. Als solcher reüssiert er seit vielen Jahren weltweit. Gemeinsam spannen die lyrische Sängerin mit dramatischem Aplomb und der große Menschengestalter einen musikalischen Bogen vom Opern-Italien des frühen 19. in das frühe 20. Jahrhundert.

Samstag, 25. April 2020, 19.30 Uhr

Billy Childs © Raj Naik

Billy Childs Quartet

Das Spektrum reicht von »Dance of Shiva« bis »Peace«, von energetisch bis stimmungsvoll: Mit »Rebirth« ist Billy Childs ein großer Wurf gelungen. Sein Quartett brilliert mit Rasanz und Esprit. Und verwöhnt mit viel Gefühl in den Balladen. »Rebirth«, als bestes instrumentales Jazzalbum Grammy-Gewinner 2018, erinnert mit dem Opener »Backwards Bop« an Childs’ Hard-Bop-Zeit in den 70ern. Nach ersten Aufnahmen mit J. J. Johnson war er einst in Freddie Hubbards Quartett und saß für Sting, Joe Henderson und Dianne Reeves am Flügel.

Donnerstag, 25. Juni 2020, 19.30 Uhr