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Samstag SA 15 Februar 2020
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Donnerstag DO 20 Februar 2020
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Samstag SA 22 Februar 2020
Programm & Karten – Komponisten

Khatia Buniatishvili © Gavin Evans/Sony Classical

NHK Symphony Orchestra, Tokyo / Buniatishvili / Paavo Järvi

Unter der Leitung seines Chefdirigenten Paavo Järvi wird das NHK Symphony Orchestra, Tokyo den Blick ins Unendliche richten: nicht nur in Takemitsus Orchester-Poem, sondern auch in Bruckners Symphonie Nr. 7. Deren 21-taktiges Hauptthema, selbst schon eine unendliche Melodie, öffnet den Raum zur Ewigkeit, der mit dem Durchbruch zum Licht am Höhepunkt des Adagios erreicht wird und durch die Steigerungen des Scherzos und Finales immer noch weiterführt in den unermesslichen orchestralen Kosmos.

Donnerstag, 27. Februar 2020, 19.30 Uhr

Die Strottern © www.lukasbeck.com

Die Strottern

Sie haben das Wienerlied musikalisch und inhaltlich entstaubt und in eine zeitgemäße Form gepackt: Kaum eine Band hat in den letzten Jahrzehnten die Szene so geprägt wie Die Strottern. Im März zielt das Duo ganz allein zu zweit mit seinen Melodien mitten ins Herz des Publikums.

Samstag, 07. März 2020, 19.30 Uhr

Emile Parisien Quartet © Sylvain Gripoix

Emile Parisien Quartet

Der französische Sopransaxophonist hinterfragt, durchleuchtet und erweitert den Jazz mit großer Sensibilität, Fantasie und einer ordentlichen Portion Anarchie. »Double Screening« bündelt alle seine Qualitäten. Das quecksilbrige Klanggeschehen verdichtet sich ungern zu handfesten Melodien, bleibt lieber vage und verschwurbelt irrlichternd Free Jazz, Post-Bop und eine Art Avantgarde-Kammermusik. So entsteht frische, europäische Musik, die auf Basis ihrer Traditionen zu Neuland aufbricht: furios, virtuos und verblüffend emotional.

Dienstag, 10. März 2020, 19.30 Uhr

Pat Metheny © John Peden (Ausschnitt)

Pat Metheny Side-Eye with James Francies & Marcus Gilmore

Pat Metheny hat mit Kapazundern wie Gary Burton, Jaco Pastorius, Herbie Hancock, Dave Holland, Roy Haynes und John Scofield gespielt. Jetzt ist er neugierig auf aufstrebende junge Künstler: »Mich inspiriert ihre Art, mit der Komplexität meiner frühen Kompositionen umzugehen. Gleichzeitig faszinieren mich die Möglichkeiten, mit ihnen neue Musik zu schaffen, die auf sie zugeschnitten ist.« Vielversprechend ist die Besetzung der ersten »Side Eye«-Edition mit James Francies, der mit »Flight« bei Blue Note debütierte, und Marcus Gilmore vom Vijay Iyer Trio.

Mittwoch, 10. Juni 2020, 19.30 Uhr

Anita Rachvelishvili © Jiji Rejini (Ausschnitt)

Great Voices: Anita Rachvelishvili

Ein für das hiesige Publikum neues Gesicht ist das der georgischen Mezzosopranistin Anita Rachvelishvili, die das Auditorium bei ihrem vorjährigen Debüt an der Wiener Staatsoper ebenso im Triumph mitgerissen hat wie zwanzig Jahre zuvor Flórez. Dabei hat sie gleich den »Mount Everest« ihres Stimmfachs erklommen, die Amneris in Verdis »Aïda«. Diese Partie verlangt viel von dem, was diese Ausnahmesängerin in hohem Maße auszeichnet: eine Stimme von expansiver Pracht, die mit technisch souveräner Führung, Intuition und studiertem Künstlertum jede Gefühlsregung der porträtierten Figur erlebbar macht.

Montag, 29. Juni 2020, 19.30 Uhr