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Montag MO 6 Jänner 2020
sortiert nach Genres

Mariza © João Portugal

Mariza

Weit hinaus gekommen ist nicht nur die in Mozambique geborene und im Lissaboner Stadtteil Mouraria aufgewachsene Sängerin. Der Fado nahm seinen Ausgang in kleinen portugiesischen Spelunken. Vom diktatorischen Regime vereinnahmt, galt er lange Zeit als reaktionär – bis er von Sängerinnen wie Mariza wiederbelebt und in die Welt hinausgetragen wurde. Der Fado ist modern geworden und Mariza zweifellos eine Ikone dieses »portugiesischen Blues«.

Samstag, 14. März 2020, 19.30 Uhr

Chick Corea © (Ausschnitt)

Chick Corea Trilogy with Christian McBride & Brian Blade

Mit Trilogy präsentiert er live seine Evergreens neben neuen Kompositionen, die das Zeug zum Evergreen haben. Wobei die Tugenden des alten und neuen Triospiels mit feiner Technik, Witz und raffinierten Arrangements zusammenfließen.

Samstag, 21. März 2020, 19.30 Uhr

Jazzmeia Horn © Jacob Blickenstaff

Jazzmeia Horn

Eine Konzerthaus-Debütantin mit ihrer neuen CD »Love And Liberation«: Jazzmeia Horn strotzt vor Energie und erinnert an Betty Carter. Hörbare Einflüsse sind auch Cassandra Wilson und Erykah Badu. Die Meisterin inniger Balladengestaltung und übersprudelnde Scat-Improvisatorin verpasst alten Standards spielend neuen Pep. Horns Auftauchen in der internationalen Szene sorgte für ähnliches Aufsehen wie jenes von Cécile McLorin Salvant und Gregory Porter vor ein paar Jahren.

Mittwoch, 13. Mai 2020, 21.00 Uhr

Wolfgang Muthspiel und Thomas Gansch © Doris Kucera

Thomas Gansch & Wolfgang Muthspiel

Wenn sich zwei exzellente Musiker wie Thomas Gansch und Wolfgang Muthspiel zusammentun, ist ein mit Humor gewürzter Abend abseits aller bekannten Pfade garantiert. Beide Instrumentalisten auf absolutem Topniveau, beide wache Geister – und zusammen ein einzigartiges Gespann. Gansch und Muthspiel bieten ein vielfältiges Programm, hochvirtuos, energiegeladen und temporeich; niemals kopflastig, sondern immer unterhaltsam. Beide strahlen aus: Jazz macht Spaß!

Mittwoch, 20. Mai 2020, 19.30 Uhr

Billy Childs © Raj Naik

Billy Childs Quartet

Das Spektrum reicht von »Dance of Shiva« bis »Peace«, von energetisch bis stimmungsvoll: Mit »Rebirth« ist Billy Childs ein großer Wurf gelungen. Sein Quartett brilliert mit Rasanz und Esprit. Und verwöhnt mit viel Gefühl in den Balladen. »Rebirth«, als bestes instrumentales Jazzalbum Grammy-Gewinner 2018, erinnert mit dem Opener »Backwards Bop« an Childs’ Hard-Bop-Zeit in den 70ern. Nach ersten Aufnahmen mit J. J. Johnson war er einst in Freddie Hubbards Quartett und saß für Sting, Joe Henderson und Dianne Reeves am Flügel.

Donnerstag, 25. Juni 2020, 19.30 Uhr