Montag MO 1 Jänner 0001
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Sonntag SO 3 November 2019
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Mittwoch MI 6 November 2019
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Montag MO 18 November 2019
Programm & Karten – Höhepunkte – Modern
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MontagMO 18 November 2019
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FreitagFR 29 November 2019
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SamstagSA 30 November 2019
18
MittwochMI 18 Dezember 2019
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DonnerstagDO 19 Dezember 2019
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SamstagSA 25 Jänner 2020
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DienstagDI 28 Jänner 2020
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SonntagSO 9 Februar 2020
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SonntagSO 16 Februar 2020

Jörg Widmann © Marco Borggreve (Ausschnitt)

Wiener Symphoniker / Apkalna / Jörg Widmann / Hussain

Aus dem Nichts nimmt das Abschlusskonzert von Wien Modern seinen Anfang: Beginnend mit einem leisen Hauch lassen Soloklarinette, Orchester und Live-Elektronik Atemzug um Atemzug eine Art Lebewesen entstehen. Zart und organisch nimmt eines der erstaunlichsten Klarinettenkonzerte der Musikgeschichte allmählich Formen an. Für die Interpretation des feinst dosierten Soloparts sorgt der Ausnahmemusiker Jörg Widmann, der sich die außergewöhnliche, extrem reduzierte, doch hochexpressive Klangsprache seines Komponistenkollegen Mark Andre in langer Zusammenarbeit besonders zu eigen gemacht hat.

Samstag, 30. November 2019, 19.30 Uhr

Ensemble Interface © IMD – Daniel Pufe

Ensemble Interface

Das Ensemble Interface präsentiert neue und neueste Werke von drei Komponistinnen und drei Komponisten aus Israel, Italien, Polen, Russland und den USA, die allesamt um das Thema »Kontakt« kreisen. Sivan Cohen Elias und Daniela Terranova fokussieren ihre Stücke auf den körperlichen Kontakt der Aufführenden mit den Mitteln der Klangerzeugung. Der Verlust und das (Wieder-)Finden von Kontakt zwischen Menschen im realen wie im mentalen Raum stehen im Mittelpunkt von Marco Stroppas Trio »Ossia«.

Mittwoch, 18. Dezember 2019, 19.30 Uhr

Eva Reiter © Moritz Schell

Reiter / Dlouhy / Pauwels »Darker than Black«

Wer in der Renaissance an der Melancholie litt, der fand wenigstens in der Musik Trost – jedenfalls dann, wenn er dem Florentiner Humanisten Marsilio Ficino Glauben schenkte. So schrieb etwa der berühmte englische Lautenist und Komponist John Dowland mit bittersüßen »Ayres«, Liedern mit und ohne Worten, gegen jede Form von Schwermut an.

Donnerstag, 19. Dezember 2019, 19.30 Uhr

Eva Reiter © Moritz Schell (Ausschnitt)

Resonanzen: Reiter / Pauwels / De Cock / Harrasser »Eupepsia. Ein koloniales Archiv«

Ein Konzert als Forschungsprojekt: Im bolivianischen Tiefland setzten die Jesuiten ab Ende des 17. Jahrhunderts Musik als Mittel der Missionierung ein. Doch erst Anfang der 1970er-Jahre wurden in der Kleinstadt Concepción durch Zufall 5.500 Seiten Originalpartituren aus dieser Zeit entdeckt: europäische, aber auch amerikanische Barockmusik, die in den mehr als 200 Jahren seit der Ausweisung der Jesuiten aus dieser Region in verwitterten Kisten aufbewahrt worden war. Anhand von Stücken aus diesem Archivo Musical de Chiquitos gehen Eva Reiter und die Medien- und Kulturwissenschaftlerin Karin Harrasser Fragen zum Erbe der Kolonialisierung, zur schriftlichen Überlieferung und zu den offen gelassenen Leerstellen nach.

Samstag, 25. Jänner 2020, 21.30 Uhr