Programm, sortiert nach Interpreten

Tesak & Blazek © Maria Frodl (Ausschnitt)

Tesak & Blazek / Wiener Blond

Dass das Wienerlied bei weitem kein eingestaubtes, sondern vielmehr ein lebendiges und pulsierendes Genre ist, stellen zwei Duos unter Beweis, die sich im Mozart-Saal die Ehre geben. Tesak & Blazek bringen im Packl – also mit Gesang, Kontragitarre und Wiener Knopfharmonika – gnadenlos spontan und humorvoll alte und neue Wienerlieder zu Gehör. Weniger traditionell besetzt, aber mit der gleichen Leidenschaft, beleuchten Wiener Blond mit Cajon, Beatboxing und Loops die tiefschwarzen Abgründe der Wiener Seele.

Montag, 20. Februar 2017, 19.30 Uhr

Isabelle van Keulen © Marco Borggreve (Ausschnitt)

Wiener KammerOrchester / van Keulen / Vladar

Zwölf Jahre ist es her, dass Isabelle van Keulen zuletzt im Wiener Konzerthaus zu Gast war. Damals interpretierte sie – zusammen mit den Wiener Symphonikern – Max Bruchs berühmtes g-moll-Konzert. Bei ihrer lange erwarteten Rückkehr gibt sich die niederländische Virtuosin nun betont klassisch: Mozarts 4. Violinkonzert und die beiden Beethoven-Romanzen stehen in der ersten Hälfte des Konzerts des Wiener KammerOrchesters unter der Leitung seines Chefdirigenten auf dem Programm, ehe man mit Schuberts «Großer C-Dur-Symphonie» den Olymp romantischer Orchesterliteratur besteigt.

Dienstag, 28. Februar 2017, 19.30 Uhr
Mittwoch, 01. März 2017, 19.30 Uhr

Dhafer Youssef © Flavien Prioreau

Dhafer Youssef

Dhafer Youssef gehört zu jenen aus dem arabischen Raum stammenden Jazzmusikern, die es geschafft haben, die unterschiedlichen Musiktraditionen des Orient und Okzident tatsächlich miteinander zu versöhnen. Der Jazz war schon immer neugierig auf Afrikas Klangwelten. In Dhafer Youssefs Musik verschmelzen sie mit Amerikas und Europas Jazz zu einer aufregenden Einheit.

Dienstag, 14. März 2017, 21.00 Uhr

Chris Thile © Danny Clinch (Ausschnitt)

Chris Thile

In schwindelerregendem Tempo fliegen Chris Thiles Finger über die Saiten seiner Mandoline. Mit seinem unverwechselbaren Charme sorgt der Singer-Songwriter für Begeisterungsstürme: Wo auch immer der 36-jährige Amerikaner die Bühne betritt, steckt er das Publikum mit seinem unglaublichen Drive an. Eigentlich entstammt er musikalisch dem Bluegrass und Folk, jedoch hat er sich über solche Genregrenzen längst leichtfüßig erhoben. Auf dem «Menüplan» des vierfachen Grammygewinners finden sich daher Bachs Partiten ebenso wie selbst komponierte Songs.

Montag, 27. März 2017, 19.30 Uhr

Johannes Dickbauer © Julia Wesely (Ausschnitt)

Carte blanche Johannes Dickbauer

Dichte Harmonik, kontrapunktische Melodien und komplexe Rhythmen bilden den Ausgangspunkt für energiegeladene Musik. «All the way across» beschreibt vielleicht am besten den bisherigen Lebensweg des vielseitigen Musikers Johannes Dickbauer. Klassisch ausgebildet am Curtis Institute of Music in Philadelphia begeistert er in verschiedenen Projekten unterschiedlicher Musikrichtungen das internationale Publikum. Die entstandenen Eindrücke und Einflüsse – Europa und Amerika, Klassik und Jazz, Volksmusik und Bluegrass, Kammerorchester und Big Band, Choral und Groove – verarbeitet er in dieser Uraufführung.

Samstag, 20. Mai 2017, 19.30 Uhr

Wiener Konzerthaus
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A-1030 Wien

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sowie Samstag 9.00 bis 13.00 Uhr

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