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Sonntag SO 6 September 2020
Programm, sortiert nach Interpreten

Florian Boesch © www.lukasbeck.com (Ausschnitt)

Florian Boesch, Bassbariton

»Ich brenne für das Liedsingen«, bekennt Florian Boesch, der für seine intensiven Liedinterpretationen hoch geschätzt wird. »Ich interpretiere, wie ich es machen muss, das ist meine Form, mich auszudrücken.« Neben Frank Martins Sechs Monologen aus »Jedermann« widmet sich der Bassbariton ausgewählten Werken der großen Liedschreiber Franz Schubert und Hugo Wolf.

Mittwoch, 30. September 2020, 19.30 Uhr

Andrés Orozco-Estrada © Werner Kmetitsch

Willkommen Andrés Orozco-Estrada!

Die Wiener Symphoniker rühmen seine Energie, seine Eleganz und seinen Esprit: Andrés Orozco-Estrada ist ihr neuer Chefdirigent. Der gebürtige Kolumbianer setzt starke inhaltliche Akzente, indem er Tondichtungen von Richard Strauss in den Mittelpunkt seiner ersten Saison stellt. Gleich bei seinem Antrittskonzert erklingt Strauss‘ Tondichtung »Ein Heldenleben«.

Samstag, 10. Oktober 2020, 19.30 Uhr
Sonntag, 11. Oktober 2020, 19.30 Uhr

Rudolf Buchbinder © Marco Borggreve

Klaviermatinee Rudolf Buchbinder

Seit Jahrzehnten beschäftigt sich Rudolf Buchbinder intensiv mit Beethovens Œuvre – sowohl am Klavier als auch im akribischen Quellenstudium. Bereits sechzig Mal führte er die 32 Klaviersonaten des Bonner Meisters zyklisch auf – und interpretiert sie nun anlässlich des 250. Geburtstags Beethovens im Wiener Konzerthaus: »Ich werde oft gefragt, woran ich bei der Interpretation eines Beethoven-Stückes denke. Meine Antwort ist simpel: Das Denken muss lange im Vorfeld stattgefunden haben. Sobald man die erste Note anschlägt, befindet man sich bei Beethoven in professionellen Händen, dass man gut beraten ist, ihm einfach nur noch zu folgen.«

Sonntag, 11. Oktober 2020, 11.00 Uhr

Valery Gergiev © Alexander Shapunov

Wiener Philharmoniker / Matsuev / Gergiev

Die Wiener Philharmoniker, Valery Gergiev und Denis Matsuev lassen mit Werken von Sergej Prokofjew und Peter Iljitsch Tschaikowsky tief in die russische Seele blicken. Seit seinem Triumph beim 11. Internationalen Tschaikowsky Wettbewerb im Jahr 1998 gilt Denis Matsuev als einer der bedeutendsten russischen Klaviervirtuosen der Gegenwart. Er hat sich vor allem mit seinen Interpretationen russischer Komponisten einen Namen gemacht.

Montag, 19. Oktober 2020, 19.30 Uhr

Spanish Harlem Orchestra © Jerry Lacay

Spanish Harlem Orchestra »Anniversary«

Spanish Harlem ist der kulturelle Brennpunkt der lateinamerikanischen Gemeinde in New York. In den 1970er-Jahren wurde hier die Salsa geboren, legendäre Bigbands wie die von Willie Colón und Ray Barretto nahmen dort ihren Anfang. Das fulminante Spanish Harlem Orchestra hat die harte, funky-swingende Salsa-Variante wiederbelebt – mit einer messerscharfen Bläsersektion, kochender Percussion und einer ausgezeichneten Vokalriege. Zu ihrem 20-jährigen Gründungsjubiläum kehrt die Latin-Formation zu ihrem dritten exklusiven Österreich-Konzert seit 2007 ins Wiener Konzerthaus zurück.

Mittwoch, 17. März 2021, 19.30 Uhr