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Montag MO 6 Jänner 2020
Programm, sortiert nach Interpreten

Jazz at Lincoln Center Orchestra © Luigi Beverelli (Ausschnitt)

Jazz at Lincoln Center Orchestra & Wynton Marsalis »The Music of Thelonious Monk«

»Wir sollten uns nicht ständig unsere eigene Tradition unter dem Deckmantel der Innovation kaputt machen lassen, sondern einfach nur weiterführen, was mit Louis Armstrong und Ellington begann.« Und mit dem Pianisten Thelonious Monk. Diesem Exzentriker der Musikgeschichte, der in den 40ern avantgardistisch, in den 60ern konservativ war und seither zeitlos ist, widmet der Startrompeter mit dem Jazz at Lincoln Center Orchestra einen Abend. Die Lichtgestalt der Jazz-Moderne wird gefeiert.

Dienstag, 25. Februar 2020, 19.30 Uhr

Joshua Bell © www.lukasbeck.com (Ausschnitt)

Joshua Bell / Alessio Bax

Joshua Bell ließ schon früh als geigendes Wunderkind das Publikum weltweit staunen über sein perfektes und gleichermaßen ausdrucksvolles Spiel, das der Oscar-Preisträger (Interpret in der Filmmusik »Die rote Violine«) als Erwachsener noch intensiviert hat. Der Geiger, der sich jedem Stück »mit Haut und Haaren ausliefert« (»Die Presse«), kehrt zu einem Rezital ins Wiener Konzerthaus zurück.

Freitag, 24. April 2020, 19.30 Uhr

Elina Duni © Nicolas Masson (Ausschnitt)

Elina Duni / Alkinoos Ioannidis

Magisch, beinahe spirituell – eine derartige Aura verbreitet die in der Schweiz lebende Albanerin Elina Duni. Ob zu traditioneller Musik aus Albanien, dem Kosovo, Armenien, Mazedonien oder Frankreich, besticht Elina Duni mit einem selten ausdrucksvollen, intensiven Gesang. Ebenfalls aus dem Südosten Europas stammt Alkinoos Ioannidis. Der zypriotisch-griechische Sänger, der erstmals im Wiener Konzerthaus zu erleben ist, gilt in seiner Heimat als Troubadour des 21. Jahrhunderts.

Montag, 04. Mai 2020, 19.30 Uhr

Pat Metheny © John Peden (Ausschnitt)

Pat Metheny Side-Eye with James Francies & Marcus Gilmore

Pat Metheny hat mit Kapazundern wie Gary Burton, Jaco Pastorius, Herbie Hancock, Dave Holland, Roy Haynes und John Scofield gespielt. Jetzt ist er neugierig auf aufstrebende junge Künstler: »Mich inspiriert ihre Art, mit der Komplexität meiner frühen Kompositionen umzugehen. Gleichzeitig faszinieren mich die Möglichkeiten, mit ihnen neue Musik zu schaffen, die auf sie zugeschnitten ist.« Vielversprechend ist die Besetzung der ersten »Side Eye«-Edition mit James Francies, der mit »Flight« bei Blue Note debütierte, und Marcus Gilmore vom Vijay Iyer Trio.

Mittwoch, 10. Juni 2020, 19.30 Uhr

Billy Childs © Raj Naik

Billy Childs Quartet

Das Spektrum reicht von »Dance of Shiva« bis »Peace«, von energetisch bis stimmungsvoll: Mit »Rebirth« ist Billy Childs ein großer Wurf gelungen. Sein Quartett brilliert mit Rasanz und Esprit. Und verwöhnt mit viel Gefühl in den Balladen. »Rebirth«, als bestes instrumentales Jazzalbum Grammy-Gewinner 2018, erinnert mit dem Opener »Backwards Bop« an Childs’ Hard-Bop-Zeit in den 70ern. Nach ersten Aufnahmen mit J. J. Johnson war er einst in Freddie Hubbards Quartett und saß für Sting, Joe Henderson und Dianne Reeves am Flügel.

Donnerstag, 25. Juni 2020, 19.30 Uhr