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Montag MO 7 Jänner 2019
Programm, sortiert nach Interpreten

Lars Ulrik Mortensen und Linde Brunmayr-Tutz © Julian Dangel

Resonanzen: Linde Brunmayr-Tutz / Lars Ulrik Mortensen

Arcangelo Corelli, von seinen Zeitgenossen ehrfürchtig »Il vero Orfeo de nostri tempi« tituliert, revolutionierte nicht nur das Geigenspiel, sondern wirkte auch als Komponist stilprägend. Während seine Nachahmer den Markt mit »corellisierenden Sonaten« fluteten, ging Jean-Marie Leclair in Frankreich eigene Wege. Begründer einer neuen Schule des Geigenspiels auch er, vollendete er insbesondere die Triosonate französischen Zuschnitts und schuf Werke voll melodischen Esprits und harmonischer Delikatesse.

Dienstag, 22. Jänner 2019, 19.30 Uhr

Piotr Beczala © Anja Frers (Ausschnitt)

Great Voices: Piotr Beczala

Ein festliches Heimspiel erwartet die Besucherinnen und Besucher des Wiener Arienabends von Piotr Beczala. Der aus den polnischen Beskiden stammende Publikumsliebling ist heute einer der wenigen Tenöre, die sowohl im italienischen als auch im slawischen, deutschen und französischen Fach international für Furore sorgen. Mit seiner technisch perfekt ausgebildeten Stimme, die über Schmelz, Strahlkraft und die sprichwörtliche »Träne« gleichermaßen verfügt, zeichnet er die unterschiedlichsten Rollenporträts.

Samstag, 23. Februar 2019, 19.30 Uhr

Thomas Gansch & František Janoska © www.lukasbeck.com

Thomas Gansch & František Janoska

Wie der Konzerthaus-Porträtkünstler Thomas Gansch ist auch František Janoska in verschiedenen musikalischen Welten zu Hause. So ist der klassisch ausgebildete Pianist einerseits Mitglied im musikalisch breitgefächerten Janoska Ensemble. Auf der anderen Seite tritt er auch als talentierter Komponist und Arrangeur in Erscheinung und überzeugt zudem auch im Feld des Jazz: überaus vielversprechende Vorzeichen für ein Zusammentreffen zweier vor Musikalität strotzender Charaktere.

Sonntag, 03. März 2019, 19.30 Uhr

Molden, Resetarits, Soyka & Wirth © Wolfgang Zac

Molden / Resetarits / Soyka / Wirth & Gäste

Auf »Yeah« folgt »Hurra«: Dass das Wienerlied sich ausschließlich in nonchalanter Tristesse übt, zählt zu den Mythen des Alltags. Das Quartett Molden · Resetarits · Soyka · Wirth beweist mit seinen Programmen den Gefühlsreichtum des Wienerlieds. Und dabei findet alles wie von selbst zueinander: »Wenn da Molden und da Resetarits afoch vom Lebm erzöhn und da Soyka mit seiner Knöpferlharmonika des a no untermoalt, foat des Werkl von alla.«

Dienstag, 19. März 2019, 19.30 Uhr

Ildar Abdrazakov © http://ildarabdrazakov.com

Great Voices: Ildar Abdrazakov

lldar Abdrazakovs Bassstimme ist eine der klangschönsten und edelsten, die es in unserer Zeit zu hören gibt. Gemeinsam mit dem Tatarstan National Symphony Orchestra, aus der Nachbarregion seiner baschkirischen Heimat im Osten des europäischen Russland, präsentiert er ein ganz Giuseppe Verdi gewidmetes Programm. Seine Kunst setzt Abdrazakov dabei in Szenen ein, die ihm der große italienische Opernkomponist auf den Leib geschrieben haben könnte. Es sind Persönlichkeiten, die sich trotz ihrer durch ihr Amt als König, Priester, Hochadeliger oder Heerführer verliehenen Größe und Majestät als Menschen zeigen. In Ildar Abdrazakovs beseelter Interpretation werden verletzliche, innerlich kämpfende, liebende und verzweifelnde Charaktere lebendig gezeichnet. Im Laufe seiner Weltkarriere ist der Sänger bisher erst selten in Wien in Erscheinung getreten. Allein in Verdi-Partien wurde er unter anderem in New York und Barcelona in Attila, in Mailand in Don Carlo, in Rom in Ernani, in Petersburg in Vespri Siciliani, in Paris in Luisa Miller und in München in Macbeth gefeiert. Endlich kann das Publikum im Wiener Konzerthaus viel von dem nachholen, was es bisher versäumt hat.

Donnerstag, 13. Juni 2019, 19.30 Uhr