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Samstag SA 15 Februar 2020
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Donnerstag DO 20 Februar 2020
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Samstag SA 22 Februar 2020
Programm, sortiert nach Interpreten

Jazz at Lincoln Center Orchestra © Luigi Beverelli (Ausschnitt)

Jazz at Lincoln Center Orchestra & Wynton Marsalis »The Music of Thelonious Monk«

»Wir sollten uns nicht ständig unsere eigene Tradition unter dem Deckmantel der Innovation kaputt machen lassen, sondern einfach nur weiterführen, was mit Louis Armstrong und Ellington begann.« Und mit dem Pianisten Thelonious Monk. Diesem Exzentriker der Musikgeschichte, der in den 40ern avantgardistisch, in den 60ern konservativ war und seither zeitlos ist, widmet der Startrompeter mit dem Jazz at Lincoln Center Orchestra einen Abend. Die Lichtgestalt der Jazz-Moderne wird gefeiert.

Dienstag, 25. Februar 2020, 19.30 Uhr

Khatia Buniatishvili © Gavin Evans/Sony Classical

NHK Symphony Orchestra, Tokyo / Buniatishvili / Paavo Järvi

Unter der Leitung seines Chefdirigenten Paavo Järvi wird das NHK Symphony Orchestra, Tokyo den Blick ins Unendliche richten: nicht nur in Takemitsus Orchester-Poem, sondern auch in Bruckners Symphonie Nr. 7. Deren 21-taktiges Hauptthema, selbst schon eine unendliche Melodie, öffnet den Raum zur Ewigkeit, der mit dem Durchbruch zum Licht am Höhepunkt des Adagios erreicht wird und durch die Steigerungen des Scherzos und Finales immer noch weiterführt in den unermesslichen orchestralen Kosmos.

Donnerstag, 27. Februar 2020, 19.30 Uhr

Alice Sara Ott © Esther Haase / Deutsche Grammophon (Ausschnitt)

ORF Radio-Symphonieorchester Wien / Ott / Storgårds

Alice Sara Ott widmet sich mit dem ORF Radio-Symphonieorchester Wien unter dem Dirigat John Storgårds dem virtuosen G-Dur-Klavierkonzert Maurice Ravels. Dessen Œuvre liegt der deutsch-japanischen Pianistin besonders am Herzen: »Ravel ist einer meiner liebsten Komponisten, denn er hat wunderschöne Komponenten in seiner Musik, aber auch sehr düstere«.

Freitag, 06. März 2020, 19.30 Uhr

© Ictus (Ausschnitt)

Bridges 2020: Ictus

2015 spaltete Eva Reiter mit ihren »Lichtenberg Figures« nach den gleichnamigen Sonetten des US-amerikanischen Dichters Ben Lerner das Publikum: Von einem Kommentator als »Bankrotterklärung der Neuen Musik« gegeißelt, von einem anderen dagegen enthusiastisch als »der ›Pierrot lunaire‹ des 21. Jahrhunderts« begrüßt, stellt dieser abendfüllende Zyklus von »Songs or Ayres«, wie sie im elisabethanischen England erfunden worden sind, nicht weniger als das »missing link« zwischen Fausto Romitelli und Laurie Anderson dar – die Überbrückung der Kluft zwischen avancierter E- und U-Musik.

Freitag, 24. April 2020, 20.30 Uhr

Billy Childs © Raj Naik

Billy Childs Quartet

Das Spektrum reicht von »Dance of Shiva« bis »Peace«, von energetisch bis stimmungsvoll: Mit »Rebirth« ist Billy Childs ein großer Wurf gelungen. Sein Quartett brilliert mit Rasanz und Esprit. Und verwöhnt mit viel Gefühl in den Balladen. »Rebirth«, als bestes instrumentales Jazzalbum Grammy-Gewinner 2018, erinnert mit dem Opener »Backwards Bop« an Childs’ Hard-Bop-Zeit in den 70ern. Nach ersten Aufnahmen mit J. J. Johnson war er einst in Freddie Hubbards Quartett und saß für Sting, Joe Henderson und Dianne Reeves am Flügel.

Donnerstag, 25. Juni 2020, 19.30 Uhr