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Samstag SA 15 Februar 2020
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Donnerstag DO 20 Februar 2020
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Samstag SA 22 Februar 2020
Programm, sortiert nach Interpreten

© Ictus (Ausschnitt)

Bridges 2020: Ictus

2015 spaltete Eva Reiter mit ihren »Lichtenberg Figures« nach den gleichnamigen Sonetten des US-amerikanischen Dichters Ben Lerner das Publikum: Von einem Kommentator als »Bankrotterklärung der Neuen Musik« gegeißelt, von einem anderen dagegen enthusiastisch als »der ›Pierrot lunaire‹ des 21. Jahrhunderts« begrüßt, stellt dieser abendfüllende Zyklus von »Songs or Ayres«, wie sie im elisabethanischen England erfunden worden sind, nicht weniger als das »missing link« zwischen Fausto Romitelli und Laurie Anderson dar – die Überbrückung der Kluft zwischen avancierter E- und U-Musik.

Freitag, 24. April 2020, 20.30 Uhr

Avishai Cohen Trio

Avishai Cohen Trio with Shai Maestro & Mark Guiliana

Orientalische Klänge, klassische Passagen und südamerikanische Rhythmen: Avishai Cohen, der erfolgreichste Jazzexport Israels, verknüpft sie mit dem Jazzvokabular. Zehn Jahre nach seinem internationalen Durchbruch mit dem Album »Gently Disturbed«, angesiedelt im weiten Land zwischen folkloristischer Innigkeit und resolutem Groove, betrachtet der Kontrabassist, Sänger, Komponist und Arrangeur die Stücke von damals aus heutiger Perspektive.

Sonntag, 26. April 2020, 19.30 Uhr

Jazzmeia Horn © Jacob Blickenstaff

Jazzmeia Horn

Eine Konzerthaus-Debütantin mit ihrer neuen CD »Love And Liberation«: Jazzmeia Horn strotzt vor Energie und erinnert an Betty Carter. Hörbare Einflüsse sind auch Cassandra Wilson und Erykah Badu. Die Meisterin inniger Balladengestaltung und übersprudelnde Scat-Improvisatorin verpasst alten Standards spielend neuen Pep. Horns Auftauchen in der internationalen Szene sorgte für ähnliches Aufsehen wie jenes von Cécile McLorin Salvant und Gregory Porter vor ein paar Jahren.

Mittwoch, 13. Mai 2020, 21.00 Uhr

Pat Metheny © John Peden (Ausschnitt)

Pat Metheny Side-Eye with James Francies & Marcus Gilmore

Pat Metheny hat mit Kapazundern wie Gary Burton, Jaco Pastorius, Herbie Hancock, Dave Holland, Roy Haynes und John Scofield gespielt. Jetzt ist er neugierig auf aufstrebende junge Künstler: »Mich inspiriert ihre Art, mit der Komplexität meiner frühen Kompositionen umzugehen. Gleichzeitig faszinieren mich die Möglichkeiten, mit ihnen neue Musik zu schaffen, die auf sie zugeschnitten ist.« Vielversprechend ist die Besetzung der ersten »Side Eye«-Edition mit James Francies, der mit »Flight« bei Blue Note debütierte, und Marcus Gilmore vom Vijay Iyer Trio.

Mittwoch, 10. Juni 2020, 19.30 Uhr

Wieder, Gansch & Paul »Menage à trois«

Das Leben schreibt die schönsten Geschichten. Eine davon ist die Gründungslegende des Trio Wieder, Gansch & Paul: 2015 gesellte sich der Tuba-Spieler Albert Wieder zu Thomas Ganschs Ensemble Mnozil Brass. Und es wurde ein gern gepflegter Brauch, im Anschluss an das Konzert zu dritt eine Zugabe als schwungvollen »Kehraus« zu spielen.

Montag, 09. März 2020, 19.30 Uhr