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Sonntag SO 3 November 2019
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Mittwoch MI 6 November 2019
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Montag MO 18 November 2019
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Samstag SA 5 Oktober 2019
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Samstag SA 12 Oktober 2019

Cristina Branco © Joana Linda

Cristina Branco

Dienstag 29 Oktober 2019
19:30 Uhr
Mozart-Saal

Veranstaltung hat bereits stattgefunden

Interpreten

Cristina Branco, Gesang

Bernardo Couto, Portugiesische Gitarre

Bernardo Moreira, Kontrabass

Luís Figueiredo, Klavier

Programm

Afonso Cabral

Perto

Rui Carvalho

Às vezes dou por mim

Filipe Sambado

Este corpo

Luis Severo

Alvorada

Pedro da Silva Martins

Não há só tangos em paris

Pedro da Silva Martins, Luís José Martins

Não há ponte sem nós

Simón Díaz

Tonada de la luna llena

Rui Carvalho, André Henriques

Eu Por Engomar

Beatriz Pessoa

Namora comigo

Luís Figueiredo

EU

Luis Severo

Minha sorte

Cristina Branco

Fado tango

Miguel Ramos

Água e mel

Jorge Cruz

Aula de natação

Sérgio Godinho

Bomba relógio

Pedro da Silva Martins, Luís José Martins

Saber aqui estar

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Zugabe:

Mário Laginha

Quando julgas que me amas

Norberto de Araujo, João Black, Norberto Sousa

Fado menor

Anmerkung

Unterstützt von Wiener Städtische Versicherungsverein und Wiener Städtische
Medienpartner Ö1 Club

Zyklus World unplugged

Veranstalter & Verantwortlicher Wiener Konzerthausgesellschaft

Virtuosität, Leidenschaft und musikalische Intuition

»Branco« heißt auf Portugiesisch Weiß. Und Weiß bedeutet, wie Cristina Branco betont, nicht etwa, dass etwas frei von Farbe ist. Weiß ist physikalisch gesehen die Summe aller Farben des Spektrums. Der Titel ihres letzten Albums, »Branco«, verweist also nicht nur auf die große zeitgenössische Fadista selbst. Er bringt die Vielfältigkeit der Platte zum Ausdruck, bei der Fado nur mehr den Ausgangspunkt darstellt. Den Fado sucht man sich, wie Branco erklärt, ohnehin nicht aus, sondern man wird von ihm erwählt. Er ist ein Schicksal. Die Sängerin selbst hatte mit Fado zunächst nichts zu tun. In ihrer Jugend verband man ihn in Portugal noch mit der Diktatur. Als sie aber mit 18 Jahren von ihrem Großvater eine Platte von Amália Rodrigues geschenkt bekam, wühlte der Fado sie auf, ließ sie nicht mehr los. Wenige Jahre später feierte sie als Fadista den Durchbruch, zunächst in den Niederlanden, schließlich auch in Portugal sowie in ganz Europa. Nun hat sich die charismatische Sängerin bewusst anderen Musikrichtungen wie Jazz und Pop geöffnet. Auf ihrem neuesten Album interpretiert sie Lieder von jungen Portugiesinnen und Portugiesen. Auf Fado möchte sie keinesfalls reduziert werden. Und so begleiten sie derzeit nicht nur Portugiesische Gitarre und Bass, sondern auch ein Klavier, das für Branco das ordnende Element darstellt.