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Mittwoch MI 3 Jänner 2018
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Mittwoch MI 31 Jänner 2018
Viktoria Mullova

Viktoria Mullova © Foto Puck

Paavo Järvi

Paavo Järvi © Julia Baier (Ausschnitt)

Estonian Festival Orchestra / Mullova / Paavo Järvi

Dienstag 23 Jänner 2018
19:30 – ca. 21:30 Uhr
Großer Saal

Informationen zum Status der Veranstaltung siehe »Anmerkungen« weiter unten (nach den Programminformationen)

Interpreten

Estonian Festival Orchestra, Orchester

Viktoria Mullova, Violine

Paavo Järvi, Dirigent

Programm

Arvo Pärt

Cantus in memory of Benjamin Britten (1977)

Jean Sibelius

Konzert für Violine und Orchester d-moll op. 47 (1903-1904/1905)
Kadenz: Jean Sibelius

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Zugabe:

Arvo Pärt

Passacaglia (Fassung für ein oder zwei Violinen, Vibraphon ad libitum und Streichorchester) (2003/2007)

***

Fratres (Fassung für Streicher und Schlagwerk) (1991)

Dmitri Schostakowitsch

Symphonie Nr. 6 h-moll op. 54 (1939)

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Zugabe:

Lepo Sumera

Spring Fly (Aus dem Film »Kevadine Kärbes«, Regie: Hardi Volmer und Riho Unt, EST 1986) (1986)

Hugo Alfvén

Vallflickans Dans (Bergakungen. Ballett-Pantomime op. 37)

Zyklus Orchester international

Links http://www.paavojarvi.com
http://www.viktoriamullova.com

Veranstalter & Verantwortlicher Wiener Konzerthausgesellschaft

Kaderschmiede und Eliteensemble

Das Eesti Festivaliorkester, international Estonian Festival Orchestra genannt, wurde von Paavo Järvi nach Luzerner Modell gegründet und versammelt großartige Musikerinnen und Musiker aus Järvis früheren Orchestern, darunter auch dem Orchestre de Paris, mit dem besten estnischen Nachwuchs. Somit Kaderschmiede und Eliteensemble zugleich, geht das EFO nun anlässlich des 100-jährigen Bestehens des Republik Estland erstmals auf Tournee – und präsentiert sich dabei musikalisch als kulturelle Schaltstelle zwischen Finnland und Russland. Viktoria Mullova glänzt mit dem Violinkonzert von Jean Sibelius, in dessen Finale ein britischer Musikschriftsteller einst Eisbären wollte tanzen hören. Formal widerspenstig dagegen Schostakowitschs 6. Symphonie von 1939: Ein Stirnsatz scheint ihr zu fehlen, sie mündet in einen grotesken Galopp – eine überdrehte Burleske mit doppeltem Boden. Den Ausgleich bilden entrückte Klänge des gebürtigen Esten Arvo Pärt, einem Meister in der Kunst des Weglassens: die berühmten »Fratres« und der »Cantus in Memory of Benjamin Britten« – ein bewegender Klagegesang in Gestalt eines Kanons, angestimmt für den einzigen Komponisten, in dessen Schaffen Pärt eine verwandte Seele wahrnehmen konnte.

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