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George Benjamin

George Benjamin © Matthew Lloyd

Orchestre Philharmonique de Radio France / Benjamin

»Benjamin: Written on Skin«

Sonntag 16 Februar 2020
19:30 – ca. 21:15 Uhr
Großer Saal

Veranstaltung hat bereits stattgefunden

Interpreten

Orchestre Philharmonique de Radio France

Ross Ramgobin, The Protector

Georgia Jarman, Agnès

Tim Mead, First Angel, The Boy

Victoria Simmonds, Second Angel, Marie

Nicholas Sharratt, Third Angel, John

Philipp Marguerre, Glasharmonika

Romina Lischka, Viola da Gamba

George Benjamin, Dirigent

Programm

George Benjamin

Written on Skin. Oper in drei Teilen (Libretto: Martin Crimp) (2012)
Konzertante Aufführung in englischer Sprache

Anmerkung

Barbara Hannigan musste ihre Mitwirkung aus persönlichen Gründen absagen. Wir freuen uns, dass Georgia Jarman die Partie der Agnès übernimmt.
Medienpartner Ö1 Club

Zyklus VokalKlang
Nouvelles Aventures

Links http://www.maisondelaradio.fr/concerts-classiques/orchestre-philharmonique-de-radio-france

Veranstalter & Verantwortlicher Wiener Konzerthausgesellschaft

Engel, Ekel, Farbenrausch

»Written on Skin« ist die erste abendfüllende Oper aus der gemeinsamen Werkstatt des englischen Dramatikers Martin Crimp und des Komponisten George Benjamin. Das Werk bringt die blutrünstige mittelalterliche Sage in die Gegenwart – als Exempel für die Unbezähmbarkeit menschlicher Gefühle. Der aus London stammende George Benjamin hatte in den 1970er-Jahren als Jugendlicher am Pariser Konservatorium bei Olivier Messiaen zu studieren begonnen, der ihn bald als Lieblingsschüler bezeichnete: »Er war begabt wie kein anderer ...« In seiner schillernden Musik gelingen dem herangereiften Komponisten, Pianisten, Dirigenten und Lehrer Synthesen aus der britischen Tradition, französischem Sensualismus und europäischer Moderne. »Written on Skin« wurde 2012 beim Festival d’Aix-en-Provence uraufgeführt, seither hat sich das international umjubelte, preisgekrönte Werk zur vielleicht erfolgreichsten zeitgenössischen Oper des 21. Jahrhunderts entwickelt. Nun zieht die Oper in halbszenischer Form auch im Wiener Konzerthaus ein – mit einer illustren Besetzung und mit dem Komponisten am Pult, der gut zwei Wochen zuvor seinen 60. Geburtstag feiert.