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SonntagSO 9 April 2017
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MontagMO 17 April 2017

Miklós Perényi © Szilvia Csibi

Miklós Perényi / Sir András Schiff

Freitag 21 April 2017
19:30 Uhr
Mozart-Saal

Veranstaltung hat bereits stattgefunden

Interpreten

Miklós Perényi, Violoncello

Sir András Schiff, Klavier

Programm

Ludwig van Beethoven

Zwölf Variationen G-Dur über «See the conqu'ring hero comes» aus «Judas Maccabäus» WoO 45 für Violoncello und Klavier (1796)

Sonate g-moll op. 5/2 für Violoncello und Klavier (1796)

Sieben Variationen Es-Dur über «Bei Männern, welche Liebe fühlen» aus Mozarts «Zauberflöte» WoO 46 für Klavier und Violoncello (1801)

***

Sonate F-Dur op. 17 für Horn und Klavier (Bearbeitung für Violoncello und Klavier, 1801) (1800)

Sonate D-Dur op. 102/2 für Violoncello und Klavier (1815)

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Zugabe:

Ludwig van Beethoven

Sonate A-Dur op. 69 für Violoncello und Klavier (3. Satz: Adagio cantabile – Allegro vivace) (1807-1808)

Zyklus Kammermusik

Links http://www.andrasschiff.com

Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft

«Ungewöhnlich und sonderbar»

Wenn es um das Beste geht, haben sich stets die Größten zusammengetan. Wie Pablo Casals und Rudolf Serkin, Gregor Piatigorsky und Solomon, Pierre Fournier und Friedrich Gulda, Mischa Maisky und Martha Argerich. Wovon hier die Rede ist? Von den ersten, gleich meisterlich gelungenen Werken für Violoncello und Klavier: den fünf Sonaten und drei Variationenzyklen von Ludwig van Beethoven.

Erstaunlich, wie Beethoven von Anfang an die entsprechende Balance für diese beiden Instrumente gefunden hat, obwohl es für diese Instrumentenkombination keine Vorbilder gab. Aber auch, welche Experimentierlust dieses Œuvre auszeichnet, nimmt man dafür die Sonaten her. Denn die beiden letzten, das 1815 entstandene Opus 102, ist durchaus den letzten Streichquartetten Beethovens an die Seite zu stellen. Das haben schon die Zeitgenossen erkannt. Sie sprachen, wie der Kritiker der renommierten Leipziger «Allgemeinen Musikalischen Zeitung», in diesem Zusammenhang zu Recht von «das Ungewöhnlichste und Sonderbarste».

Zu den großen Interpreten der Gegenwart, die sich mit diesem Kosmos immer wieder auseinander setzen, zählen Sir András Schiff und sein Landsmann Miklós Perényi. Gemeinsam werden sie am 19. und 21. April im Mozart-Saal Beethovens Gesamtwerk für Cello und Klavier aufführen. Wie Schiff verfügt auch Perényi über ein weites, bis in die Gegenwart reichendes Repertoire. Seine Aufnahmen des Dvořák- und Ligeti-Cellokonzerts genießen Kultstatus. Kennzeichen seines Spiels sind Virtuosität, ein klar fokussierter Ton sowie eine untrügliche Geschmack- und Stilsicherheit. Mit Schiff verbindet ihn eine ideale Partnerschaft, die Platz für individuelle Akzente lässt.

Die beiden in Budapest geborenen und ausgebildeten Meisterinterpreten werden an diesen Abenden außer den fünf Sonaten und den drei Variationenreihen zudem – wie schon auf ihrer 2003 entstandenen, hoch gerühmten CD – Beethovens einzige Sonate für Horn und Klavier aufführen. Selbstredend in einer Adaption für Cello und Klavier.

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