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Montag MO 12 Februar 2024

Gunar Letzbor © Daniil Rabovsky

Ars Antiqua Austria / Letzbor

Sonntag 19 März 2023
19:30 Uhr
Schubert-Saal

 

Besetzung

Ars Antiqua Austria

Norbert Kirchner, Cembalo

Ján Krigovský, Violone

Miloslav Student, Mandora

Gunar Letzbor, Barockvioline, Leitung

Programm

»Musica Austriaca«. Preziosen aus dem Stiftarchiv Kremsmünster

Johann Joseph Vilsmayr

Prelude, Aria, Saraband und Aria (Partia Nr. 1 A-Dur (Artificiosus concentus pro camera)) (1715))

Giuseppe Valentini

Allettamento per camera op. 8/6 (1714)

Anonymus

Trio für Mandora, Violine und Basso continuo. Ms. L 133 Nr. 14 in Kremsmünster

Giuseppe Valentini

Allettamento per camera op. 8/9

***

Allettamento per camera op. 8/11

Anonymus

Trio für Mandora, Violine und Basso continuo. Ms. L 133 Nr. 27 in Kremsmünster

Giuseppe Valentini

Allettamento per camera op. 8/2

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Zugabe:

Johann Heinrich Schmelzer

Ciaccona in A (1669))

Zyklus Ars Antiqua Austria

Veranstalter & Verantwortlicher Wiener Konzerthausgesellschaft

»Folge mir ins Kämmerlein!«

Das aus Florenz stammende Multitalent Giuseppe Valentini war – neben Corelli, Geminiani, Locatelli oder Veracini – nicht nur einer der bedeutendsten Violinvirtuosen (und Komponisten für dieses Instrument) seiner Zeit, sondern auch Dichter und Maler. Seinen Hang zum Exzentrischen verraten bereits die Titel seiner Instrumentalsammlungen für unterschiedliche Besetzungen wie »Bizzarrie«, »Idee«, »Poesie« oder »Allettamenti«, was auf Deutsch »Verführungen« bedeutet. Zwölf solcher »Allettamenti da Camera« (also »Musikalischer Kammerverführungen«) hat Valentini 1714 in Rom veröffentlicht (einen, den 3., sogar seiner »molto illustre, e molto mia Signora Padrona Singolarissima, la Signora A. F. T.« dezidiert!), und ein Exemplar davon hatte sich in die Musiksammlung des Stiftsarchivs Kremsmünster verirrt. »Verirrt«? Nein, bestimmt war es gezielt dorthin gelangt. Denn die Benediktiner von Kremsmünster waren – wie damals andere Ordensgemeinschaften auch – der weltlichen Musik nicht nur nicht abgeneigt, sondern frönten ihr auf gar hohem technischen Niveau! Viele Klöster waren musikalisch regelrecht subversive Zellen, sowohl römische, als auch kaiserliche Devisen betreffend. Gunar Letzbor und die Seinen von Ars Antiqua Austria werden dies anhand von Valentinis Preziosen abermals unter Beweis stellen.
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