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Víkingur Ólafsson © Ari Magg (Ausschnitt)

Klavierabend Víkingur Ólafsson

Dienstag 22 Oktober 2019
19:30 – ca. 21:30 Uhr
Mozart-Saal

Interpreten

Víkingur Ólafsson, Klavier

Programm

Johann Sebastian Bach

Triosonate Nr. 4 e-moll BWV 528 (2. Satz: Adagio, Original Andante in Bearbeitung von August Stradal) (1727 ca.)

Aria variata alla maniera italiana a-moll BWV 989 (1710 vor)

Präludium und Fuge 5 D-Dur BWV 850 (Das wohltemperierte Klavier, Band I) (1722)

Concerto d-moll BWV 974 (1708–1717)

Präludium und Fuge 10 e-moll BWV 855 (Das wohltemperierte Klavier, Band I) (1722)

Partita Nr. 3 E-Dur BWV 1006 für Violine solo (2. Satz: Gavotte en Rondeau) (Bearbeitung für Klavier: Sergej Rachmaninoff) (1720/1933)

Invention Nr. 15 h-moll BWV 786 (1723)

Sinfonie Nr. 15 h-moll BWV 801 (1723)

Alexander von Siloti

Präludium h-moll nach Johann Sebastian Bach

Johann Sebastian Bach

Fantasie und Fuge a-moll BWV 904 (1725 ca.)

***

Ludwig van Beethoven

Sonate f-moll op. 2/1 (1795)

Sonate c-moll op. 13 »Grande Sonate Pathétique« (1798–1799)

Anmerkung

Im Anschluss an das Konzert signiert Víkingur Ólafsson seine CDs im Mozart-Saal-Foyer für Sie.

Zyklus Klavier im Mozart-Saal

Links http://vikingurolafsson.com

Veranstalter & Verantwortlicher Wiener Konzerthausgesellschaft

Glenn Gould des hohen Nordens

Víkingur Ólafsson brennt vulkangleich für zeitgenössische Musik, aber auch für Johann Sebastian Bach. Mit seinem Philip-Glass- (2017) und Bach-Album (2018) sorgte der isländische Pianist weltweit für Furore und wurde für letzteres von der New York Times als »Islands Glenn Gould« gefeiert. Dabei war ihm Bachs Musik einst zu mathematisch, bis er seinen ganz persönlichen Zugang fand. Bei seinem Rezital, das den Zyklus »Klavier im Mozart-Saal« eröffnet, steht ebenfalls Bach im Zentrum – allerdings mit programmatischen Überraschungsmomenten. So kombiniert Víkingur Ólafsson u. a. einzelne Stücke des »Wohltemperierten Klaviers« mit selten zu hörenden Werken wie der »Aria variata«. Und auch der Bezug zur Moderne – mit Silotis Präludium nach Bach – sowie zum »Titanen« Beethoven, dessen erste Sonate und gewaltig-ergreifende »Pathétique« erklingen, sind tönend präsent.