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Ildebrando D'Arcangelo

Ildebrando D'Arcangelo

Philippe Jordan

Philippe Jordan © Jean-François Leclercq / Opéra de Paris

Wiener Symphoniker / Jordan

»Berlioz: La damnation de Faust«

Freitag 15 Februar 2019
19:30 – ca. 22:00 Uhr
Großer Saal

Interpreten

Wiener Symphoniker

Wiener Singakademie
Einstudierung: Heinz Ferlesch

Schülerinnen und Schüler der Opernschule der Wiener Staatsoper
Einstudierung: Johannes Mertl

Kate Aldrich, Marguerite (Mezzosopran)

Saimir Pirgu, Faust (Tenor)

Ildebrando D'Arcangelo, Méphistophélès (Bass)

Florian Boesch, Brander (Bassbariton)

Philippe Jordan, Dirigent

Programm

Hector Berlioz

La damnation de Faust. Dramatische Legende in vier Teilen op. 24 (1846)
Konzertante Aufführung in französischer Sprache

Anmerkung

Michael Volle hat seine Mitwirkung aus dispositorischen Gründen abgesagt. Wir freuen uns, dass wir Ildebrando D'Arcangelo gewinnen konnten, den Méphistophélès zu singen.
Medienpartner Der Standard
Dieses Konzert wird im Rahmen einer Kooperation zwischen der Wiener Konzerthausgesellschaft und den Wiener Symphonikern veranstaltet. Weitere Informationen zur Datenverarbeitung bei Kooperationsveranstaltungen, Speicherdauer und Ihren Rechten finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

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Veranstalter & Verantwortlicher Wiener Konzerthausgesellschaft

»La damnation de Faust«

Mit dem berühmten Rákóczy-Marsch rückt das ungarische Heer durch die Puszta vor; in Auerbachs Keller in Leipzig durchdringen einander Studentenlieder und Soldatengesänge in parodistischer Bissigkeit; an der Elbe erblüht ein trügerisches Liebesidyll; die Dämonen der Unterwelt kreischen in einer geradezu dadaistisch anmutenden Höllensprache und wollen Fausts Verdammnis besiegeln – doch die himmlischen Chöre behalten mit ihrem Verzeihen das letzte Wort: In »La damnation de Faust« schickt Hector Berlioz 1845 den mittelalterlichen Anti-Helden sehr frei nach Goethe durch halb Europa und sprengt dabei die alten Gattungen Oper und Oratorium, um sie zu einer »dramatischen Legende« neuartig zu verbinden.
Wenige Wochen vor Berlioz’ 150. Todestag steht das mitreißende Werk nun im Wiener Konzerthaus auf dem Programm: Spielfreude ist da nicht nur beim Orchesterpart gefordert, den die Wiener Symphoniker und Chefdirigent Philippe Jordan in immer wieder raffinierten Farben werden schillern lassen, sondern auch von den Protagonisten und von den Chören, gilt es doch – und zwar ganz in Berlioz’ Sinne! – die Phantasie des Publikums herauszufordern und, ohne Kostüm und Maske, Opernintensität im Konzertsaal zu erreichen. Ildebrando D'Arcangelo, einer der packendsten Sängerdarsteller unserer Zeit, schlüpft in die Rolle des Widersachers Méphistophélès, Saimir Pirgu verleiht dem Faust mit tenoralem Schmelz Kontur, Kate Aldrich verwandelt sich mit samtenem Mezzosopran in Marguerite, Florian Boesch gibt den Brander – und beim Gesang der Wiener Singakademie sowie den Kindern der Opernschule der Wiener Staatsoper werden wahrlich Himmel und Hölle lebendig.